04.03.2009: Seit heute ist online: Terminliste zum 2. Schulhalbjahr 2008/2009
Dort gibt es einen Ausblick auf wesentlichen Termine des 2. Halbjahres, z.B. die schriftlichen und mündlichen Abitur- und MSA-Termine, die Termine der Fachkonferenzen, Wandertage, Austauschreisen, des Betriebspraktikums, der Skireise, von Theater- und Konzertaufführungen, Notenkonferenzen uvm.
28.02.2009: Im Berlin Excelsior Hotel in der Hardenbergstraße findet von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung für Lateinlehrer/innen statt zum Thema "Innovative Methoden für den Lateinunterricht: Lernzirkelarbeit und Projektunterricht". Julia Drumm (Rheinland Pfalz) und Roland Frölich (Saarland) sind die beiden Referenten, die sich durch eine Vielzahl von Publikationen als Spezialisten für diese Fragestellung ausgewiesen haben. Über 60 Berliner und Brandenburger Lateinlehrer haben sich angemeldet. Die Veranstaltungsmoderation liegt bei Dr. Josef Rabl. - Über 30 Teilnehmer gibt es bei der für den darauffolgenden Montag geplanten Führung im Pergamonmuseum durch Dr. Martin Maischberger, der maßgeblich die Ausstellung "Die Rückkehr der Götter" konzipiert und den umfangreichen Katalogband mitgestaltet hat. Nach dem 16.2. ist dies die zweite von Dr. Rabl organisierte Ausstellungsführung; beide Termine waren jeweils innerhalb von zwei Tagen ausgebucht. - Für interessierte Lehrer und Schüler steht ein Arbeitsbogen online zur Verfügung.
24.02.2009: Etwa 30 Schüler/innen, Eltern und Lehrer nahmen heute an der dritten Sitzung zur Planung des Schuljubiläums teil. (Einladung an Schüler/innen, Eltern und Ehemalige pdf). Die Planungen des Festakts am 30.06.2010 haben Konturen bekommen; eine Arbeitsgruppe um Jürgen Schäfer arbeitet die zahlreichen neuen Ideen in das von Schulleiter Wolfgang Ismer vorgestellte Rahmenkonzept ein. Dr. Josef Rabl stellte einen Entwurf für Konzeption, Zeitplan und Finanzierung der Festschrift vor. Eckehard Cörlin beschrieb das Prozedere bei der Entstehung eines Films über die Wald-Oberschule heute. Beim nächsten Termin am 9. Juli 2009 wird es um die Planung des Schulfests gehen. Weitere Informationen hier!
22.2.2009: In der FAZ sind heute die Lehrer auf der Titelseite zu finden - die fehlenden und diejenigen, die ihren Job nur machen, weil sie nichts besseres gefunden haben: "Abiturienten mit guten Noten meiden den Beruf", erfährt man da aus einer neuen Untersuchung.
"Der Lehrerberuf zieht in Deutschland vor allem Abiturienten mit einem schlechten Zeugnis an. Schüler mit guten Noten meiden den Beruf dagegen. Das ergab eine Studie des Münchener Bildungsökonomen Ludger Wößmann, die dieser Zeitung vorliegt. "Nur Gymnasiallehrer haben einen Abiturdurchschnitt, der so gut ist wie der von anderen Uni-Absolventen", sagte Wößmann. "Lehrer für Grundschulen und für die Sekundarstufe I hingegen waren deutlich schlechter im Abitur." Wößmann hat in seiner Studie erstmals die Schulnoten der Lehrer mit denen anderer Berufsgruppen verglichen. Schon ältere Untersuchungen hatten gezeigt, dass ihr Studium für viele Lehrer nur eine Notlösung war, weil sie an Zulassungsbeschränkungen in anderen Fächern gescheitert sind."
Abiturienten, werdet Lehrer und widerlegt den Bildungsökonomen! Erforderlich ist ein Schnitt von 2,1! Das sollte doch zu machen sein!
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22.2.2009: Schnee macht glücklich! - Jedenfalls kann man diesen Eindruck haben bei der folgenden Skifahrergalerie von der Skireise im Januar nach Österreich.
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Warum alle hier strahlen? Weil sie über den Wolken eine Platz an der Sonne haben!
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22.2.2009: Die Teilnehmer an der Spanisch-Austauschfahrt nach Felanitx/Mallorca sind zwar schon wieder längst zurück. Hier aber noch zwei Erinnerungsfotos an schöne, wenn auch vergleichsweise feucht-kühler Tage in der spanischen Mittelmeerregion.
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18.02.2009: Zwei Grundkurse Deutsch besuchen mit ihrer Lehrerin Monika Reineke die Ausstellung "Die Sprache Deutsch" im Deutschen Historischen Museum
18.02.2009, 14.00 Uhr bis 19 Uhr: 2. Sitzung der Gesamtkonferenz
17.02.2009: Die Schülerinnen und Schüler des LK Latein besuchen mit ihrer Lehrerin Solveig Knobelsdorf die Aufführung "Die Perser" von Aischylos im Haus der Berliner Festspiele.
480 v. Chr. verloren die Perser in der Schlacht bei Salamis gegen die von ihnen lange unterdrückten Griechen. Acht Jahre später schrieb ein Grieche aus der Sicht des besiegten Feindes die älteste überlieferte Tragödie der Weltliteratur. Die Perser: Ein Volk begreift, dass es ausgespielt hat. Ein »organisierter Nervenzusammenbruch«, so Durs Grünbein, ein einziger langer Schrei, übertragen in Worte. Aischylos lässt die Verantwortlichen für das Fiasko auftreten, vom Chor des Ältestenrates bis zu Xerxes, dem geschlagenen Feldherrn und König. Er wagt einen Blick auf gegenwärtige Geschichte, der Vergangenheit und Zukunft einbezieht. Die Sieger von heute sind bald wieder die Besiegten von morgen. Auch wenn die Toten verscharrt werden, sind sie präsent. In seiner Theaterarbeit ging es Dimiter Gotscheff stets um die klassisch griechische Tragödienwirkung einer umfassenden, auch körperlichen Reinigung.
Quelle: Deutsches Theater Berlin
17.02.2009: Über Nacht war wieder der Winter eingezogen und die Sonne setzte die Winterpracht zunehmend ins rechte Licht. Der Blick aus dem Klassenfenster galt heute nicht als Zeichen von Langeweile.
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17.02.2009: Winterpracht überall. Heute konnte man fotografieren ohne nach einem Motiv suchen zu müssen. Alles war Motiv.
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17.02.2009: Mit Laptop und Atlas in der Cafeteria. Bisweilen wird in kleinen Gruppen intensiv in der Cafeteria gearbeitet, wenn eine Freistunde auf dem Stundenplan steht. Mitunter ist die Konzentration so groß, dass nicht einmal der Blitz beim Fotografieren stört.
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17.02.2009: Lange hats gedauert, bis die Fotos von der Skireise Mitte Januar bei mir angekommen sind; hier eine kleine Auswahl aus der bislang ersten Serie. Auch ein spektakulärer Film soll gedreht worden sein. Vielleicht demnächst mehr über die traumhaft schöne Skireise ins Ennstal nach Haus bei Schladming am Fuße des Kaibling.
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17.02.2009: Für den 12. Jahrgang stand heute ein dreistündiges Seminar "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten" auf dem Programm. Eine 20-seitige Seminararbeit als "Besondere Lernleistung" (BLL) und Teil der 5. Prüfungskomponente beim Abitur schreibt sich nicht allein. Dazu muss man recherchieren können (nicht nur googeln!), man muss ein schlüssiges Konzept entwickeln und die Ergebnisse mit korrekter Zitiertechnik, übersichtlichen Fußnoten und exakten bibliografischen Angaben zu Papier bringen können. Für viele Schülerinnen und Schüler war diese Veranstaltung, die fortgesetzt werden soll, ein erster großer Schritt in Richtung Abitur.
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16. und 17.02.2009: Projekttage für die Klasse 8k1 zur "Teamentwicklung" im Rahmen des PSE-Programms
16.02.2009: In der Woche vom 9. bis 15. Februar 2009 gab es die bislang drittgrößte gemessene Anzahl von Zugriffen auf die Schulwebseite: 901 Besucher mit 1181 Seitenzugriffen. Spitzentag war der Montag mit 210 Seitenaufrufen.
16.02.2009: Heute beginnt für Amelie Schützsack (Humboldt-Universität) und Ulrika Kress (Freie Universität) das vierwöchige Unterrichtspraktikum in Latein. Beide Studentinnen befinden sich bereits im Master-Studiengang und werden in dieser Zeit möglichst viel hospitieren, mit den Fachlehrern über die Planung und Durchführung von Unterricht in allen Jahrgängen diskutieren und eigene Unterrichtsversuche unternehmen. Dazu kommen ihre Dozenten mit in den Unterricht, um mit ihnen den Unterricht zu reflektieren und zu analysieren. Nach Abschluss des Praktikums müssen beide Studentinnen einen umfangreichen Praktikumsbericht anfertigen; erst dann erhalten sie den in ihrem Studiengang geforderten Schein, also den Nachweis über das erfolgreiche Ableisten des Praktikums an einem Gymnasium.
15.02.2009: Rückkehr von der Austauschreise von Spanisch-Schüler/innen der 10. Klassen nach Felanitx/Mallorca. Dort Unterbringung in Gastfamilien, tägliche Teilnahme am Unterricht in unserer Partnerschule, Besuch von Palma mit Stadtrundgang, Besuch eines "lebendigen Museums", einer Finca, die das ursprüngliche, Leben und Handwerk der Insel vorführt, Besuch des Nationalparks Mondragó mit Führung durch Schüler vor Ort.
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14.02.2009: So bunt kann Schule sein! Zum Tag der offenen Tür erschienen wieder mehrere Hundert Großeltern, Eltern und natürlich Kinder der 6. Klassen, um hinter die Kulissen der Wald-Oberschule zu schauen und einen Einblick in den Schulalltag zu gewinnen. Schulleiter Wolfgang Ismer begrüßte die Gäste morgens um 10 Uhr in der Aula; dann gab es Führungen in die Räume der Naturwissenschaften, der Kunst, der Musik, in die Turnhallen und die Informatikräume. Die Fremdsprachen und die Geisteswissenschaften hatten Informationsstände in der Aula/Cafeteria aufgebaut, in der kleinen Aula gab es Orchester- und Theaterproben zu sehen, in der Schulküche wurde gebrutzelt, Freundeskreis und Gesamtelternvertretung waren präsent, Schüler informierten Schüler - kurz: es gab jede Gelegenheit zu kurzweiliger Präsentation und intensiver Kommunikation.
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14.02.2009: Auch in diesem Jahr schickt die Wald-Oberschule wieder zwei Schüler aus dem LK Latein für eine knappe Woche nach Italien, wo sie vom 14. bis 17. Mai 2009 am 28. Certamen Ciceronianum Arpinas teilnehmen, dem renommiertesten europäischen Übersetzungswettbewerb im Geburtsort des römischen Philosophen, Politikers und Literaten Marcus Tullius Cicero. Das berühmte Städtchen Arpino liegt zwischen Rom und Neapel mitten in den Bergen. Die etwa 550 Teilnehmer aus ganz Europa werden von den Veranstaltern in schönen Hotels im italienischen Kurort Fiuggi untergebracht und bekommen neben der Wettbewerbsteilnahme ein interessantes Besichtigungs- und Veranstaltungsprogramm geboten. Die Wald-Oberschule vertreten Katja Vogt und Dustin Köhler; mit ihnen werden noch einige Schüler/innen von anderen Berliner Gymnasien nach Italien reisen.
14.02.2009: Start des 3. bundesweiten Schüler- und Jugendtheaterwettbewerbs
Unter dem Motto "Schüler spielen Sturm und Drang - das ZDF filmt mit" rufen ZDFtheaterkanal, 3sat und die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg Schulen und Jugendtheatergruppen in ganz Deutschland dazu auf, sich mit Texten und Themen aus der Epoche des Sturm und Drang szenisch zu beschäftigen und diese in die Gegenwart zu übertragen. Gesucht werden Inszenierungen, die auf Einzelwerken von Sturm-und-Drang-Dichtern basieren sowie Theaterprojekte, die sich mit Leben und Persönlichkeit dieser Dichter oder aber mit den Idealen des Sturm und Drang befassen und diese ins Heute übersetzen. Bewerbungen können bis 31. Juli 2009 beim ZDFtheaterkanal eingereicht werden.
www.zdftheaterkanal.de oder www.adk-bw.de
13.02.2009: Julia Jentsch, ehemalige Schülerin der WOS, spielt die Effi Briest in der Neuverfilmung des Romans von Theodor Fontane. Informationen zum Film und eine Bildergalerie finden Sie hier!
13.02.2009: Bei Spiegel-Online gibt es ein interessantes Interview mit dem Münchner Professor Wilfried Stroh zu lesen, in dem es um seinen Bestseller "Latein ist tot. Es lebe Latein" und den "Boom der Römersprache in deutschen Schulen" geht:
SPIEGEL: In Ihrem Buch über die Geschichte des Lateinischen behaupten Sie, Latein sei tot, etwa seit Cicero. Aber Sie könnten doch mit ihm reden?
Stroh: Tot ist Latein nur insoweit, als es sich nicht mehr entwickelt. Es mögen neue Vokabeln hinzutreten, neue Stile und Ausdrucksformen aufkommen, aber in Formenlehre und Satzbau hat sich bald nach Cicero und Vergil, diesen Erzklassikern, nichts mehr getan. Eben darum könnte ich ja mit Cicero parlieren. Das meine ich mit meiner verwegenen These - der übrigens interessanterweise noch niemand widersprochen hat.
Lesen Sie das ganze Interview mit vielen interessanten Links, u.a. können Sie das Spiegel-Latinum ablegen!
13.02.2009: Noch ein Lektüretipp - zum Thema "Schularchitektur" (zumal es offensichtlich in Sachen Renovierung des Naturwissenschaftlichen Traktes der WOS voranzugehen scheint!):
Wie viel Geld bräuchte man, um die Lehranstalten zu Orten des Lernens zu verwandeln?
Ich schätze, wir müssten die Investitionen um den Faktor 10 erhöhen. Erst dann könnten wir zukunftsweisende Gebäude umgestalten und bauen, in denen unsere Kinder neu und besser lernen könnten. Wir haben ein miserables öffentliches Bildungswesen. Das können wir an den schlechten Pisaergebnissen genauso sehen wie an den hässlichen und kalten Schulhäusern. Wenn wir jetzt nicht das Geld und die Ideen aufbringen, dann betonieren wir ein altes pädagogisches Konzept auf Jahre hinaus fest. Ich glaube nicht, dass wir uns das leisten können.
Was stört sie an Schulen: dass sie verwahrlost sind - oder dass sie falsch gebaut sind?
Mich irritiert stets, dass sie in Wahrheit gar keine Schulen sind. Wir sehen keine Orte für das Leben und das Lernen, sondern Kasernen. An langen Fluren steht ein Raum neben dem anderen stramm. Alle Klassenzimmer haben dieselbe Form. Die Kinder werden hineingepfercht, alle nach vorne zur Tafel ausgerichtet. Der Lehrer schreibt an, die Kinder schreiben ab. Das ist eine industrielle Anordnung, der die Massenabfüllung als Idee zugrunde liegt.
Zum vollständigen Interview mit dem Architekten Peter Hübner.
12.02.2009: Nach einem halben Jahr an einer Auslandsschule sind eine Reihe von Schülerinnen und Schülern wieder an der WOS angekommen. Wie man hört, fällt es manchem einigermaßen schwer, sich in der heimatlichen Schule wieder einzugewöhnen. Im nächsten Newsletter gibt es Erfahrungsberichte über Land, Leben, Leute und Schulen in Kanada, Neuseeland und Irland.

11.02.2009: Mit einer Gruppe von Spanisch-Schüler/innen der vier 10. Klassen besucht Julia Schlittgen (Spanisch/Englisch) zur Zeit unsere Partnerschule in Felanitx auf Mallorca. Ein Reisebericht erscheint im nächsten Newsletter.
10.02.2009: Vier Referendarinnen und Referendare haben im vergangenen Halbjahr ihre schulische Ausbildung mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen und Ende Januar 2009 die WOS verlassen - zumeist in Richtung Westen oder Norden, wo die finanziellen Konditionen (aber leider nicht nur diese) bekanntlich deutlich besser sind. Susanne Heubach (Bio/Ch) hat sich bereits "aus dem schönen Hamburg" mit Grüßen an ihre Klassen und Kollegen gemeldet. Baden-Württemberg hat eine informative Webseite eingerichtet und wirbt ("Das Land Baden-Württemberg hat eine Qualitätsoffensive Bildung mit einem Umfang von über 500 Mio. € gestartet. Die vorgesehenen Maßnahmen werden die Rahmenbedingungen für die Schulen und den Unterricht weiter verbessern.") um junge Lehrer zu Terminen, an denen in Berlin die Senatsbildungsverwaltung mit dem Verbreiten von Erfolgsmeldungen über den angeblichen Rückgang des Unterrichtsausfalls beschäftigt ist.
Tagesspiegel - Der Lehrermangel gefährdet den Unterricht an den Berliner Schulen. Anderen Bundesländern fehlen auch Lehrer. Baden-Württemberg und Hamburg gehen nun in die Offensive. Sie wollen die Berliner sofort anheuern.
München - Baden-Württemberg und Hamburg werben um Lehrer, die Berlin wegen mangelnder Karrierechancen verlassen wollen. "Sie können sich bei uns melden", sagte der stellvertretende Sprecher im Kultusministerium in Baden-Württemberg, Hansjörg Blessing, dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht. Dem Land fehlten 400 Gymnasial- und 200 Berufsschullehrer. Ohnehin plane das Ministerium eine Werbekampagne mit Plakatakten und Anzeigen.
Hamburger Schulverwaltung: "Wir verbeamten sofort"
"Damit machen wir auch vor den Stadtgrenzen Berlins nicht halt", sagte Blessing. Besonders gefragt seien Lehrer für Naturwissenschaften sowie Metall- und Elektrotechnik. Die Sprecherin der Hamburger Schulbehörde, Annegret Witt-Barthel,sagte dem Blatt: "Wir suchen verstärkt in den Mangelfächern Mathe, Physik und Latein. Im Gegensatz zu Berlin verbeamten wir auch Junglehrer sofort."
Quelle: Landeselternausschuss
10.02.2009: Vier neue Lehrerinnen haben an der Wald-Oberschule gestern ihren Dienst aufgenommen. Zum einen Frau Queißer (Bio/Ch), die überdies die neu geschaffene Funktion einer Qualitätsbeauftragten einnimmt. Sie kommt aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin. Drei Kolleginnen beginnen ihr Referendariat: Anja Bäuchler (Französisch/Spanisch), Anne-Katrin Hamann (Deutsch/Geschichte) und Dorothea Kliewer (Erdkunde/Musik).
29.01.2009: Wann ist ein Museumsbesuch ein Erfolg? Wenn Schülerinnen und Schüler nach 90 Minuten Museumstour ein zweites Mal durch die Ausstellungsräume spazieren und via Handy sich die tollsten Objekte mit nach Hause nehmen? Vielleicht ist das so! Zwei volle Unterrichtsstunden jedenfalls arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e2 neugierig und interessiert durch mehr als ein Dutzend beeindruckend ausgeleuchteter Ausstellungsräume mit vielen schönen und aussagekräftigen Kunstobjekten. 50 Aufgaben mussten in einem achtseitigen Arbeitsbogen bearbeitet werden. Voraussetzungen dazu waren sorgfältigen Lesen der Aufgaben, genaues Beobachten, exaktes Notieren, individuelles Bewerten, viel Konzentration und Durchhaltevermögen. Es dürfte jetzt keinen Schüler und keine Schülerin aus der Klasse 7e2 geben, der/die nicht eine ganze Menge über die Ausstellung und den Titel "Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp" erzählen kann. Schön, dass die Berliner Museen (hier das Pergamonmuseum) Kindern und Jugendlichen freien Eintritt zu so schönen Ausstellungen gewähren!
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29.01.2009: Schnipsel aus dem heutigen Newsletter der Senatsbildungsverwaltung:
1. Sorgentelefon:
Für Berliner Schülerinnen und Schüler gibt es Halbjahreszeugnisse. Was für die einen ein Grund zur Freude ist, erfüllt andere eher mit Besorgnis oder Enttäuschung. "Ein schlechtes Halbjahreszeugnis muss kein Grund zur Panik sein. Reden Sie mit den Lehrerinnen und Lehrern über Ursachen und Lösungen. Und freuen Sie sich darüber, wenn Ihr Kind Fortschritte gemacht hat!" empfiehlt der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner.
Ansprechpartner für Fragen und Ratschläge finden die Schülerinnen und Schüler am Freitag, 30. Januar in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr unter folgenden Telefonnummern in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung:
Gymnasien: Herr Rudolf Sperlich: 90 183 6054
Darüber hinaus stehen selbstverständlich auch die schulpsychologischen Beratungsstellen in den Bezirken zur Verfügung.
2. Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (SPD) zur Diskussion um Lehrerinnen und Lehrer, die wegen besserer Verdienstmöglichkeiten in andere Bundesländer abwandern wollen: "Berlin hat jüngst zugesagt, neu angestellten Lehrkräften vierhundert Euro brutto mehr zu zahlen. Die bestehenden innertariflichen Grenzen sind damit bis zum Limit ausgeschöpft. Dennoch bleibt für die jungen Kollegen eine spürbare Einkommenslücke im Vergleich zu anderen Bundesländern, gerade zu den Ländern, die Verbeamtungen vornehmen. Wenn wir junge Lehrkräfte dauerhaft halten und anwerben wollen, muss man diese Konkurrenz ernst nehmen und deutliche Verbesserungen erreichen. Dazu prüft die Verwaltung unterschiedliche Wege innerhalb des Systems. Wichtig bleibt: Diese Wege muss man auch gehen können, juristisch wie finanziell."
Senator Zöllner wird sich heute mit Vertretern der 100 jungen Lehrer treffen, die ein Positionspapier vorgelegt haben.
3. Neue Broschüren: Auf Kurs zum Abitur
Für Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe besuchen und das Abitur erwerben wollen, haben wir diese Broschüre aktualisiert. Vieles hat sich auf dem Weg zum Abitur und bis zu den Prüfungen in den letzten Jahren verändert und bewährt: u.a. die zentralen Prüfungen, der Prüfungsablauf und die Besondere Lernleistung. Darüber und über die Prüfungsfächer und die Vielfältigkeit des Kursangebots finden Sie Informationen unter
http://www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/gymnasium/
4. Wohin nach der Grundschule
Am Ende der Grundschulzeit müssen Eltern die wichtige Entscheidung treffen, welche Schule ihr Kind künftig besuchen soll. Unsere neu aufgelegte Broschüre "Wohin nach der Grundschule? - Wegweiser durch Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule und Gemeinschaftsschule" gibt einen Überblick über die weiterführenden Schulen und hilft bei der Wahl, welche Schulart am besten für die Kinder ist.
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/weiterfuehrende_schulen.pdf
5. Endspurt in der Grundschule - Anmeldung in der weiterführenden Schule
Wenn Ihr Kind das letzte Jahr der Grundschule absolviert und im nächsten Jahr auf eine weiterführende Schule kommt, müssen Sie es in der gewünschten Schule in der Zeit vom 2. März 2009 bis zum 13. März 2009 anmelden. In bestimmten Schulen mit Angeboten außerhalb der Regelform (z. B. Gemeinschaftsschulen, Staatliche Europa-Schulen, Sportschulen, mathematisch-naturwissenschaftliche Züge) gilt ein vorgezogener Anmeldezeitraum vom 10. Februar 2009 bis zum 18. Februar 2009. Weitere Ausnahmen gibt es für weiterführende Schulen, die in der Jahrgangsstufe 5 beginnen. Fragen dazu bitte per eMail an dagmar.wilde@senbwf.berlin.de
5. Hochschulmesse
Die Berliner und Brandenburger Hochschulen stellen ihr grundständiges und weiterführendes Studienangebot vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Studienberatungsstellen der Hochschulen beantworten Fragen zum Studium, das Studentenwerk Berlin informiert über Studienfinanzierung, studentisches Wohnen und Jobmöglichkeiten.
Wann: Freitag, 13 März, 10 Uhr bis 19 Uhr
Wo: Berliner Rathaus, Rathausstr. 15, 10173 Berlin-Mitte
http://www.studieren-in-bb.de/aktuelles/hochschulmesse/
29.01.2009: Wandertagstipp für Germanisten (Link zum DHM):
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28.01.2009: "Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp" - diese Ende November eröffnete Ausstellung im Pergamonmuseum war heute das Ziel der Klasse 7k3. Mit einem achtseitigen Arbeitsbogen ausgestattet studierten die knapp 30 Schülerinnen und Schüler die Erscheinungsformen der griechischen Götter und ihre typischen Merkmale, wie sie sich in der klassischen Zeit herausgebildet haben. Ganz beiläufig lernten sie archäologische Termini wie Statue und Relief, Torso und Fragment, rotfigurig und schwarzfigurig, Hydria und Amphore, Chiton und Diadem, Hellenismus und noch manche andere kennen. Die Klasse arbeitete ebenso hochkonzentriert wie fleißig und diszipliniert und erntete dafür das mehrfache Lob des Aufsichtspersonals und der begleitenden Lehrer.
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27.01.2009: Methodentraining, Teamtraining, Kommunikationstraining, so heißen die Bausteine, die sich die 7. und 8. Klassen seit mehreren Jahren in drei mehrtägigen Trainings erarbeiten. Wie arbeite und lerne ich vernünftig, effizient und konzentriert? Wie muss ergebnisorientiertes, möglichst konfliktloses und zielstrebiges Arbeiten angelegt sein, wie gehe ich mit Störungen um, wie kooperiere ich fachorientiert mit meinen Mitschülern? Das sind die Fragen, welche in den 8. Klassen zur Zeit intensiv diskutiert und praktisch erfahrbar gemacht werden. Das Bild einer Schiffscrew ist sicherlich ein angemessener Vergleich für teamorientiertes Lernen und Arbeiten. Hier Fotos aus den Klassen 8e, 8h und 8 p.
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27.01.2009: Einladung zum Elternsprechtag am Dienstag, dem 10.2.2009, 17.00 bis 20.30 Uhr durch den Schulleiter (pdf-Datei).
27.01.2009: Was macht man eigentlich im Fach Kunst? Ein zufälliger Blick im Vorübergehn auf die Tafel läßt auf interessanten Unterricht schließen.
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27.01.2009: Die Cafeteria ist eigentlich ein sehr angenehmer Ort zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, für fachliche und andere Gespräche.
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25.01.2009: WALDSCHÜLER, TANZT MEHR!!
Seit Schuljahresbeginn nehmen die Klassen 10 an einem Tanzkurs teil, der jeweils mittwochs um 14.30 Uhr von einem sympathischen Trainerpaar des Berliner Ahorn Tanzclubs in der Gymnastikhalle hinter der Aula (sehr erfolgreich bereits im zweiten Jahr) durchgeführt wird. Leider werden die anfangs zahlreich vertretenen Jungs immer weniger - aber zum Tanzen braucht man einen richtigen Tanzpartner!
Deshalb unsere Bitte an alle Jungs aus den Jahrgängen 9 und 10 und 11! Packt die Gelegenheit beim Schopf!
Seid sportlich, seid charmant, seid Waldschüler!
Ihr werdet am kommenden Mittwoch um 14.30 Uhr in der kleinen Gymnastikhalle erwartet. Der Einstieg in den laufenden Tanzkurs ist leicht möglich! Schaut einfach mal vorbei!
24.01.2009: Am vergangenen Donnerstag fand nach der Vorstandssitzung (bei der über Förderanträge von etwa 2000 Euro befunden wurde) die Hauptversammlung des Freundeskreises statt. Es hatten sich erfreulich viele Eltern im großen Lehrerzimmer eingefunden, die (wie sich dann zeigte) gerne bereit waren, Funktionen und Aufgaben im Freundeskreis und zum Nutzen der Schulgemeinschaft zu übernehmen.
Zum erneuerten Vorstand des Freundeskreises gehören:
1. Vorsitz Frau Prof. Katja Biek-Czarny
2. Vorsitz Herr Arne Herz
Schriftführer Frau Ulrike Willkomm
Stellv. Schriftführer Frau Gabriele Bröckling
Kassenwart Herr Carsten Wolke
Stellv. Kassenwart Herr Marco Wurzbacher
1. Lehrerbeirat Herr Martin Reble
2. Lehrerbeirat Herr Frank Rundfeldt
1. Elternbeirat Frau Katrin Henke
2. Elternbeirat Frau Manuela Taylor
1. Kassenprüfer Herr Dr. Josef Rabl
2. Kassenprüfer Herr Michael Stock
24.01.2009: Basiskurse Kunst zeichnen in der Gemäldegalerie. In den letzten beiden Januarwochen konnten die Basiskurse der bildenden Kunst von Frau Stein und Frau Janzen ihr zeichnerisches Können im Studio der Gemäldegalerie unter Beweis stellen. Nach einer kurzen Führung, in der Gemälde von Botticelli, Cranach und Rubens, sowie die (bekanntlich sehr typischen) Proportionen der dargestellten Schönheiten besprochen wurden, ging es an die praktische Arbeit. Im Studio zeichneten die Schüler und Schülerinnen vor einem Aktmodell. Es entstanden tolle Skizzen in verschiedenen Techniken, die von Mal zu Mal besser gelangen. Die Ergebnisse werden am Tag der offenen Tür enthüllt (am Samstag, dem 14. Februar 2009, 10 bis 13 Uhr).
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19.01.2009: Fünfzig Laptops stehen seit heute den Schülerinnen und Schülern der Wald-Oberschule zur Verfügung. Der bisherige Bestand wurde kräftig um weitere 30 Stück aufgestockt. Sie sind im Safe in verschiedenen Fachräumen (in denen sie am häufigsten gebraucht werden) deponiert und ergänzen die festinstallierten Geräte in ähnlicher Anzahl in den beiden Computerräumen. Heute Vormittag wurde die vollständige Softwarepalette auf die Geräte aufgespielt, außerdem wurden sie deutlich erkennbar als Schuleigentum gekennzeichnet. Frank Rundfeldt teilte diese erfreuliche Nachricht heute am späten Abend mit.
16.01.2009: Das Schulsiegerteam war heute bei der Qualifikation zum Landesfinale der "Deutsch Olympiade" und errang dort einen hochverdienten 2. Platz. Besonders in den Disziplinen Reimen und Erklären zeigten sich die vier Schüler sehr kreativ und ernteten viel Applaus (Lukas Diemer, Vincent Schmidt, Felix Westerfellhaus, Julien Stumpf). Gewonnen hat das Gastgeberteam der Friedrich-Ebert-Oberschule. Dennoch war der Wettbewerb eine gute Erfahrung. Da die Entscheidung sehr knapp war, werden die erfolgreichen Vertreter der WOS (hier mit ihrer Deutschlehrerin Claudia Plaumann-Jung) zum Landesfinale - wenigstens als Zuhörer - eingeladen.
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15.01.2009: Datenbank für "Außerschulische Lernorte" in Brandenburg - ein Archiv für zukünftige Wandertage:
http://www.bildung-brandenburg.de/124.html?&L=0
15.01.2009: 100.000 Fotos zum Thema deutsche Geschichte des Bundesarchivs in Wikimedia Commons frei verfügbar. Durch eine Kooperation zwischen dem Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland werden rund 100.000 Fotos zum Thema deutsche Geschichte (einschließlich DDR) in Wikimedia Commons unter einer freien Lizenz bereitgestellt.
Bei Wikimedia Commons handelt es sich um eine internationale, freie Datenbank für Bilder, Videos, Musik und gesprochene Texte, die für Benutzer kostenfrei ist. Bilddateien machen den überwiegenden Teil aus.
http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Bundesarchiv/de
15.01.2009: Brandenburg und Berlin informieren seit gestern auf einem gemeinsamen Bildungsserver über schulische und außerschulische Angebote. Damit gingen die Länder einen weiteren wichtigen Schritt zu einer gemeinsamen Bildungsregion, sagten Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht und Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (beide SPD) in Potsdam. Mit dem Bildungsserver könnten Angebote für Lehrkräfte, Eltern und Schüler in der Hauptstadtregion sinnvoll gebündelt und damit Synergieeffekte erzielt werden.
Das Internetangebot unter bildungsserver.berlin-brandenburg.de ist den Angaben zufolge eine Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform. Das Portal wurde vom Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Lisum) entwickelt und wird dort auch betreut.
14.01.2009: Der riesige Einsatz an staatlichen Finanzmitteln und mehr noch an Zeit und Arbeitskraft engagierter Kollegen beginnt sich auszuzahlen. An die 100 Laptops und Computer stehen mittlerweile in der WOS zur Verfügung und werden, nachdem ein leistungsstarkes Netzwerk mit individuellem Zugang für jeden Schüler eingerichtet ist, auch intensiv genutzt: die Biologen und Geografen, die Musiker und die Informatiker (logisch!), die Historiker und Anglisten, die Germanisten, Physiker, Lateiner und andere Fächer nutzen den schnellen Draht zu den digitalen Informationstöpfen. Hier gebrauchen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7e2, 7k3 und 10p1 das Trainingspotential der Lernsoftware NAVIGIUM. Am besten schneiden übrigens diejenigen ab, die sich (auch sonst im Unterricht) gut konzentrieren und sorgfältig arbeiten können. Die anderen entwickeln mitunter erfreulichen Ehrgeiz und lassen sich vom Computer sagen, was sie ihrem Lehrer nur selten abnehmen: Übung macht den Meister und Anstrengung lohnt sich! Ein Gerät, das zwischenmotiviert und zu mehr Leistung herausfordert, erfüllt seine Funktion, sofern Leistungsbereitschaft und Sekundärmotivation über die jeweiligen 45-Minuten anhalten.
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12.01.2009: Die Kleine Aula war mit 140 Schülerinnen und Schülern und den sie begleitenden Lehrern sehr gut besetzt, als es um ein Thema ging, das in der klassischen Antike nicht weniger wichtig war, als es dies im 21. Jahrhundert erneut ist: das Wasser. Der Titel der Fortbildungsveranstaltung für Berliner und Brandenburger Lateinlehrer, zu der auch Schüler/innen der 11. bis 13. Klassen zugelassen waren, lautete: "Von Pergamon nach Pompeji. Ingenieurtechnische und archäologische Aspekte der Wasserkultur bei den Griechen und Römern". Drei namhafte Referenten, Vorstandsmitglieder der 2002 gegründeten "Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft" nahmen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Prof. Dr. Henning Fahlbusch (FH Lübeck) verglich in seinem Vortrag "Aquaeductus Romani Die technologische Weiterentwicklung griechischer Grundlagen bei der Versorgung der Menschen mit Wasser in römischer Zeit" den Entwicklungsstand der Griechen mit dem bei Wasserbauten erreichten Niveau der Römer. - Dr. Christoph Ohlig (Wesel) setzte sich kritisch mit dem vor wenigen Jahren erschienenen Roman von Robert Harris: Pompeji (München 2003) auseinander und zeigte minutiös auf, wie es zu einem groben Mißverständnis einer Textpassage im Lehrbuch des römischen Architekten und Autors Vitruv über den Bau eines Wasserverteilers kommen konnte, die Eingang in alle zur Zeit gebräuchlichen Handbücher und Standardwerke gefunden hat. Sein ausgesprochen spannender Vortrag trug den Titel: "Vom Tiefbrunnen bis zur Klimaanlage oder von Vitruv bis Robert Harris: Die Wasserversorgung Pompejis zwischen 'Dichtung und Wahrheit'". - Im dritten Vortrag des Nachmittags beschäftigte sich Prof. Dr. Mathias Döring, TU Darmstadt, mit den "Römische(n) Wasserbauten der Phlegraeischen Felder: Häfen, Aquädukte und Zisternen". Er bezeichnete die Gegend nord-westlich von Neapel, die Region zwischen Misenum, Baiae und Cumae als die wohl mondänste und reichste Großstadtregion des römischen Reiches mit mehreren Häfen, einer ungeheuren Umschlagskapazität an Waren aus dem nahen und fernen (!) Osten, mit unvorstellbar reich ausgestatteten Villen und Badeanlagen und sonstigen Wasserbauten. Die Zuhörer erfuhren, dass der Wasserspiegel heute zwei bis drei Meter höher liegt als in römischer Zeit (was erklärt, dass alle Reste von römischen Hafenanlagen heute unter Wasser liegen), sie erfuhren auch, dass die vulkanische Tätigkeit im Bereich der flegreischen Felder die Landmasse über die Jahrhunderte hinweg um bis zu 30 Meter angehoben und teils wieder gesenkt hat, jeweils in Korrelation zu anschließend erfolgter vulkanischer Tätigkeit. Alle drei Vorträge zeichneten sich durch exzellentes und didaktisch überzeugend ausgewähltes reiches Bildmaterial aus, die Referenten sprachen alle frei und äußerst lebendig und beeindruckten durch ihre unerschöpfliche Fachkompetenz - Modelle für die demnächst anstehenden Präsentationsprüfungen der Zuhörer bei MSA und fünfter Prüfungskomponente im Abitur.
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12.01.2009: Der Zugriffszahlen auf die Schulwebseite waren in der Woche vom 5. bis 11. Januar wieder erfreulich hoch: 703 Besucher mit 867 Seitenaufrufen. Ein höherer Wert war nur in der Woche vom 1. bis 7. September 2008 zu verzeichnen: 862 Besucher mit 1164 Seitenaufrufen.
10.01.2009: WETTBEWEB ZUR VERBESSERUNG DER AUFENTHALTSQUALITÄT AN DER WOS. - Schulleiter Wolfgang Ismer ruft zu einem schulinternen Wettbewerb auf, um die Aufenthaltsqualität in den Fach- und Klassenräumen nachhaltig zu verbessern.
Näheres hierzu in seinem Schreiben, das am Montag, dem 12.Januar in allen Klassen verteilt wird, ist hier nachzulesen!
EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES FREUNDESKREISES
Prof. Katja Biek-Czarny, die Vorsitzende des Freundeskreises, lädt ein zur nächsten Mitgliederversammlung am 22. Januar 2009 und bittet um große Beteiligung durch Eltern und Lehrer, weil mit der Feier des 100. Geburtstags der Wald-Oberschule 2010 große Aufgaben zu bewältigen sind. Zum Schreiben der Vorsitzenden des Freundeskreises
Elf Tagesordnungspunkte umfasst diese Einladung zur Mitgliederversammlung. Im Anschluss an die Veranstaltung informiert Schulleiter Wolfgang Ismer über wichtige Aspekte der Schulentwicklung (Modell für die 4. Fremdsprache Italienisch / Neues Wahlpflichtfach Naturwissenschaften / Auslandsaufenthalte bei verkürzter Schulzeit). Näheres hier!
09.01.2009: Zum Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus recherchieren die Schülerinnen und Schüler eines Geschichtskurses derzeit im Internet. Aufgabe ist es, zum jeweiligen Thema ein Arbeitspapier zu entwickeln und dann eine Präsentation zu erstellen. Auf diesen Vorkenntnissen kann dann der weitere Unterricht aufbauen.
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08.01.2009: "Nachrichten in die Schule" heißt das Projekt des ARD-Hauptstadtstudios, bei dem die Wald-Oberschule eine von zehn Berliner Schulen ist, die bei diesem Projekt mit von der Partie sind. Am heutigen Donnerstag gab es die Auftaktveranstaltung im Konferenzraum des ARD-Hauptstadtstudios in der Wilhelmstraße, an der Eva Brick und Dr. Josef Rabl teilgenommen haben. Der Profilkurs Deutsch wird die Angebote nutzen, die mit diesem Projekt verknüpft sind, das über acht Doppelstunden gehen wird. Es wird Schulbesuche je eines ARD-Redakteurs aus dem Bereich Hörfunk und dem Bereich Fernsehen geben, die ihre Arbeit vorstellen und ausgewählte Hörfunk- und Fernseharbeiten präsentieren, die außerdem die Teilnehmer in die wichtigsten journalistischen Darstellungsformen (Nachricht, Reportage, Interview) einführen werden. Natürlich sollen die Teilnehmer auch schreiben, die besten Beiträge werden prämiert. Zum Schluß wird es einen Vor-Ort-Termin geben mit einer Studioführung durch das Nachrichtenhaus und einer exemplarischen Kurzbesprechung der eingereichten Arbeiten. Die Projektlehrer erhielten eine umfangreiche Arbeitsmappe mit Ideen für die Gestaltung des Unterrichts. Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, betonte, dass dieses Projekt ein wesentlicher Bestandteil des im Mai 2009 stattfindenden zehnjährigen Jubiläums des ARD-Hauptstadtstudios ist.
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06.01.2008: Be Berlin - das haben Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Kunst ernst genommen und großformatige Berlinposter gestalten, die seit einiger Zeit im Treppenhaus des Oberstufengebäudes zu bewundern sind. Hier einige Beispiele:
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05.01.2009: Eigentlich viel zu schön, um Unterricht zu machen, war der Winter am heutigen Tag. Nur selten verzaubern Kälte, Schnee und Sonne die Wald-Oberschule so sehr wie in diesen Tagen. Man hätte spazieren gehen müssen, man hätte fotographieren müssen, man hätte die Natur als Künstlerin goutieren müssen - leider haben wir Unterricht gemacht und nur der Blick aus dem Klassenraum oder die Zeit in den kurzen Pausen machten es möglich, sich an den Schönheiten des Winters und den Schönheiten des Schulareals zu erfreuen.
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04.01.2009: Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp" ist der Titel einer Ausstellung, die vom 27. November 2008 bis zum 5. Juli 2009 im Pergamonmuseum stattfindet. Dr. Josef Rabl, Fachbereichsleiter für Latein an der WOS, hat dazu einen acht-seitigen Schülerarbeitsbogen entworfen, den er mit seinen Klassen und Kursen in den nächsten Wochen testen und einsetzen wird. - Sie können ihn natürlich auch für Ihren privaten Museumsbesuch nutzen!
03.01.2009: Schöne Sachen macht die Klasse 7p4 im Kunstunterricht. Bemalte Keramikarbeiten. Hier einige der schönsten Stücke: leicht zu erkennen der abstrakt bemalte Becher von Nicola Nys, der Hund von Antonia Dolla, der Tintenfisch von Armin NN, der Becher mit Cobra von Bonnie Ahr und die Schale in Hasenform von Laura Caross.
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Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2007/2008
November/Dezember 2008 / Oktober 2008 / September 2008 / August 2008 / Juni/Juli 2008 / Mai 2008 / April 2008 /
März 2008 / Februar 2008 / Januar 2008 /