Juni / Juli 2008

14.07.2008: Eltern mit wenig Einkommen können ihre Kinder für den Schulbeginn nach den Ferien in einem neuen Sozialkaufhaus günstig ausstatten - so konnte man kürzlich in der Berliner Morgenpost lesen.
Sozialstadträtin Martina Schmiedhofer (Grüne) eröffnet am Freitag, 11. Juli, um 13 Uhr an der Sophie-Charlotte-Straße 113 einen Sozialmarkt zum Schulbeginn. Der Träger Goldnetz GmbH veranstaltet dort bis Sonntag, 13. Juli, jeweils von 13 bis 18 Uhr, einen Markt, auf dem alles, was für den Schulanfang der Kinder benötigt wird, preiswert gekauft werden kann, wie zum Beispiel Schulranzen, Federtaschen und Schultüten. Eltern, die das Angebot in Anspruch nehmen wollen, müssen ihren ALG-II-/Rentenbescheid oder eine Verdienstbescheinigung und den Personalausweis mitbringen. bsm

In der gestrigen Sonntagsausgabe (13.07.2008) der Berliner Morgenpost gab es übrigens eine Beilage mit den Namen aller Berliner Abiturienten und einer Kurzbeschreibung der Schulen.

14.07.2008: Sportfest im Mommsenstadion. Die Sonne lachte auf vielleicht 500 Schülerinnen und Schüler herab. Vier Disziplinen standen auf dem Programm: Kugelstoßem, Hundert-Meter-Lauf, Weitsprung und die 800 bzw 1000 Meter-Distanz. Kurz nach 8.00 Uhr hatten sich die ersten ihre Startnummer angeheftet und los ging's. Natürlich mehr oder weniger ehrgeizig. Von den über 400 Fotos, die ich geschossen haben, bezeugen die allermeisten größere Ambition. Die Kampfrichter haben ordentliche Arbeit geleistet, hinter den Kulissen wurden alle Ergebnisse minutiös im Computer verarbeitet, so dass ganz nach Plan kurz nach Zwölf die Siegerehrung vorgenommen werden konnte. Die erstplazierten Klassen haben sich über ihre Erfolge riesig gefreut, gefreut hat sich auch eine junge Kollegin im Feld der Kampfrichter: sie hat an der WOS ab dem ersten September einen Arbeitsplatz. Glückwunsch den Organisatoren vom Fachbereich Sport für die exzellente Organisation, Glückwunsch den Siegern und Platzierten! - Übrigens: die Ergebnislisten werden auf der Community-Seite veröffentlicht!
Als Zugabe wurde noch der Meister im Hochsprung ermittelt. Die Anfangshöhe von 1,55 m machte bereits etwas zu schaffen, dennoch verfolgten Hunderte Schülerinnen und Schüler den spannenden Kampf sichtlich mit großem Respekt vor den tollen Leistungen.

11.07.2008: Die Zeitungen heute haben vielfach mit dem Thema Abitur aufgemacht. Die besten Schulen werden (so BILD) auf der Titelseite gehandelt. Die Berliner Zeitung bringt eine Beilage mit den Namen aller Berliner Abiturient/innen.

In einer Pressemitteilung gratuliert Senator Zöllner allen erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten
Ergebnisse des Abiturs 2008: Abiturquote: 37 Prozent – Notendurchschnitt: 2,5

Zum zweiten Mal nach Einführung der zentralen Abiturprüfungen haben 14.311 Schülerinnen und Schüler in Berlin ihr Abitur abgelegt. Der Notendurchschnitt beträgt 2,5 und ist damit genauso hoch wie im Schuljahr 2006/2007 und damit wieder besser als in früheren Jahren.

Berlin hat deutschlandweit eine hohe Abiturquote: Insgesamt haben ca. 37 Prozent des Altersjahrgangs das Abitur abgelegt. 174 Schülerinnen und Schüler erzielten in diesem Jahr die Traumnoten 1,0 und 1,1. Erfreulich ist die geringe Anzahl (763) derjenigen Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung nicht bestanden haben. Die Quote der Nichtbestandenen beträgt 5,3 Prozent (2006/2007: 5,6 Prozent).

Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Ich gratuliere allen frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten. Sie haben mit viel Fleiß und Engagement eine wichtige Prüfung geschafft, die prägend für ihre berufliche Laufbahn ist. Mein Dank gilt natürlich auch den Eltern und den Schulen, die die Schülerinnen und Schüler begleitet haben und mit gutem Recht ebenfalls stolz auf das Erreichte sein dürfen."

Statistische Details zum Abitur 2008 veröffentlicht die Senatsbildungsverwaltung hier!
Die Notenverteilung gibt das folgende Schaubild wieder. - Das Abiturergebnis 2008 der Wald-Oberschule liegt übrigens über dem Berliner Mittelwert!
Allerdings muss man mit Statistiken vorsichtig sein. Die Politiker vergleichen derzeit Äpfel mit Birnen: Man hat neue Prüfungskomponenten (die vermehrt bessere Noten versprechen) zur Abiturprüfung hinzugefügt und man hat mit einem Federstrich fast alle Klausurergebnisse um eine Drittel Note angehoben - so kommt man dann zu den von den Politikern gewünschten besseren Ergebnissen.

11.07.2008: So sieht die Einladung zu einem Gratis-Buch aus, mit der Lehmanns Buchhandlung am Ernst-Reuter-Platz (Hardenbergstraße 5) auf ihre Aktion aufmerksam macht. Eine Eins in Deutsch ist dazu erforderlich. Kandidat/innen sollten möglichst gleich nach der Zeugnisausgabe hingehen, dann ist die Auswahl der Titel am größten!

10.07.2008: Heute war in den 8. Klassen der zweite Tag des Teamtrainings. Nach erster Reflexionen und theoretischen Aspekten der Teamarbeit bildet der Bau eines kniffligen Papiermodells, bei dem Arbeit im Team eine Grundvoraussetzung ist, den Höhepunkt. Auf den Bildern werden die Produkte durch die Teams vorgestellt und von einer Jury bewertet.

10.07.2008: Ohne Mauer geht's also doch nicht! Die Abiturienten brauchen ihren Olymp, um von dort Blitze zu schleudern: "Wir haben Abitur, ihr nicht!" und um Wasser gefüllte Luftballons zu werfen. Wer heute in die Schule wollte, der brauchte Geduld und mußte durch oder über Berge von Luftballons. Offensichtlich haben sich die Abiturienten beim Aufpusten Hunderter Ballons völlig verausgabt, denn nur ein kleiner Rest saß auf der Mauer auf der Lauer.

10.07.2008: Der letzte Akkord des Sommerkonzerts ist kaum verklungen, hat er schon neue Ideen für das nächste Schuljahr. Frank Rundfeld, Fachleiter Musik, plant wieder ein großes Musical. Erste Informationen gab's schon in den letzten Tagen.

10.07.2008: Für den nächsten Jahresbericht fehlen noch die LK-Fotos. Heute war nur die Chance, den LK Latein im Bild festzuhalten. Die übrigen Kurse dürften wegen des Abistreichs Nr. 2 etwas ausgedünnt gewesen sein.

10.07.2008: Note 1 in Deutsch: - In der gestrigen Berliner Zeitung (9. Juli 2008, S. 19) ist zu lesen: "Mit dem Zeugnis in die Buchhandlung - So viel Fleiß soll belohnt werden. Berliner Schüler mit einer Eins im Fach Deutsch dürfen sich am 15. und 16. Juli in Lehmanns Buchhandlung, Hardenbergplatz 5, ein Buch abholen. Einfach das Zeugnis vorzeigen, Buch aussuchen und die Leseferien können beginnen. Die Kinder- und Jugendbücher wurden von verschiedenen Verlagen zur Verfügung gestellt."
Auf Seite 17 ist außerdem zu lesen:
"Museen starten mit freiem Eintritt in die Ferien - Die Staatlichen Museen haben alle Schüler zu einem kostenlosen Besuch am Tag der Zeugnisausgabe am kommenden Dienstag eingeladen. Dazu könnten sie auch ihre Eltern oder Großeltern mitbringen, teilte der Besucherdienst der Museen gestern mit. Der letzte Schultag sei zugleich der Auftakt zu einem umfangreichen Sommerferienprogramm mit über 100 Veranstaltungen wie zum Beispiel Führungen, Workshops und Wochenendkurse.

09.07.2008: Der Abischerz ließ in diesem Jahr lange auf sich warten. Man munkelte zwar, es könnte der letzte Mittwoch im Schuljahr sein, aber als dann morgens um halb acht kein Abiturient auf der Schulmauer saß, war der Frust groß. - Offensichtlich mussten sich die Maturierten erst mal richtig ausschlafen und kamen zur zweiten Stunde. Klassen und Kurse wurden in die Aula geholt und dann ging das Spektakel los. Einen Papierflieger bauen, ein IKEA-Schränkchen zusammenbauen, ein Volkslied singen, auf eine Torwand schießen, einen Drink mixen, Mathe-Aufgaben lösen, einen Witz erzählen, blind an die Tafel malen, Gewürze mit der eigenen Nase bestimmen, scheußlich scharfe Sachen essen, Tauziehen, Armdrücken und vieles mehr - das waren die Aufgaben, die von den Abiturienten im Wettbewerb mit Schülern und Lehrern zu bewältigen waren. Nach drei Stunden stand der gewünschte Sieger fest: den "Dagebliebenen" wurde von den Abiturienten der Sieg gegönnt, ist der Preis doch, dass morgen die 1. Stunde ausfällt!

8.7.2008: Bücherbörse zum Verkauf / Kauf der in der Sekundarstufe I gebräuchlichen Lehrbücher. Plakate informieren rechtzeitig über die Organisation der Bücherbörse. Verantwortlich: Fr. Beetz

03.07.2008, 19.30 Uhr im Lehrerzimmer: 2. Vorstandssitzung 2008 des Freundeskreises

03.07.2008: Zwei Konferenzen und ein Sommerliches Konzert standen auf der Agenda des 1.Juli. Fraglos am entspannendsten verlief das Konzert, das der Fachbereich Musik mit knappem Leitungspersonal und vielen engagierten Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge erklingen ließ. Die erste Hälfte war eher klassisch, Lieder wie "Mit Lieb bin ich umfangen", eine Toccata, eine Gavotte, eine Etüde, ein Charleston, ein Tango Argentino und der "Kriminaltango" standen auf dem Programm. Nach der Pause wurde es laut, wo Lautstärke angebracht war, aber auch Besinnliches war herauszuhören: "We like it, we love it" oder "Hero" oder "Summertime", "Soulmate" oder "Fire". Natürlich war auch die "Waldschulhymne" "Knocking on heaven's door" von Eric Clapton unter den üblichen Begeisterungsstürmen zu hören. Die große Aula war nicht ganz gefüllt, aber 250 bis 300 Hörer ließen sich das vielfältige Programm nicht entgehen.

02.07.2008: Bisweilen könnte man meinen, man streift durch eine Kunstgalerie, wenn man den Flur zwischen Atrium und dem Kunstdepartement entlang läuft. Zur Zeit schmücken folgende Schülerarbeiten mit bekannten und unbekannten Gesichtern und einfühlsam koloriert die Wände:

30.06.2008: Haben die Berliner den Empfang des Vize-Europameisters den Schülern überlassen? Der Bildungssenator wollte sein angekratztes Image aufpolieren und lud in der Presse großzügig zur frühzeitigen Beendigung des Unterrichts ein, sein Staatssekretär legte nach mit dem Hinweis, der ausgefallene Unterricht sei umgehend nachzuholen. Sonst heißt es immer: "Unterricht hat unbedingten Vorrang" und sogar Exkursionen ins Museum werden als Unterrichtsausfall verbucht. Im Tagesspiegel las man, dass zeitgleich mit dem Empfang der Fußballer eine Schülerdemonstration am Roten Rathaus in Sachen MSA-Klausurbewertung stattfinden sollte. Vielleicht ist das eine Erklärung!

30.6.2008: Schulmeisterschaften im Golf. Die Wald-Oberschule ist mit vier Spielern bei den Meisterschaften am Start: M. Schütze, A. Kilavuz, A. Emig, A. Kupitz (aus den Klassen 7 und 11). Non-playing Captain ist F. Braun, Betreuungslehrer: Hr. Cörlin

30.06.2008: Die einen spielen stürmisch Basketball auf dem blauen Sportplatz nebenan, die anderen sitzen diskutierend auf der grünen Wiese. Jeder, wie er möchte!

26.06.2008: ABEUNTES NOS SALUTANT. - Auszug der Gladiatoren oder übermütige Jugendliche nach Plünderung eines Sonnenblumenfeldes oder Menschen mit Reife(zeugnis)? Fotografische Eindrücke von der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse an mehr als einhundert Schülerinnen und Schüler der WOS.

Mancher Abiturient war schon lange nicht mehr so früh vor Beginn einer Schulveranstaltung vor Ort wie am Freitag, dem 25.6.2008, zur feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse. Um 17.30 Uhr waren die meisten Plätze in der großen Aula bereits belegt. Um 18.00 Uhr sine tempore ging es los mit feierlich-launigen Reden und flotter Musik. Ein Abibuch vom Umfang eines Physiklexikons lag für alle Interessenten vor, ein Warenlager mit Abipullovern und Abi-Shirts hatte die Tore geöffnet. Überall konnte man lesen: VENI, VIDI, ABII. Strahlende Gesichter überall!

Nach vielen Glückwünschen, manchem humorvoll verpacktem Dankeschön an Eltern und Kollegium, Freude über die Anwesenheit ehemaliger Lehrer und Bedauern über das Fehlen einiger erkrankter Lehrer/innen, vor allem der Stellvertretenden Schulleiterin S. Knobelsdorf, verbunden mit den besten Genesungswünschen, war der mit Sehnsucht erwartete Moment erreicht: das Zeugnis der Reife selber in Händen zu halten. Glückwunsch an alle, die es geschafft haben, Glückwunsch an die vier Besten mit Traumergebnissen von 1,0 und 1,1. Ein bisher noch nie erreichter Schnitt von 2,4 ist Anlass zur Freude. Zu hoffen bleibt nur, dass die von der Politik trickreich optimierten Ergebnisse auch bei der Wahl eines Studien- oder Ausbildungsplatzes ihren Wert haben und so weiterhin jeder seines Glückes Schmied sein kann!

26.06.2008: Auf dem Gelände der Wald-Oberschule wurden offenkundig Funde aus der römischen Spätantike entdeckt. Das belegt jedenfalls eine neue Webseite, die soeben ins Netz gestellt wurde. Man glaubt, dort erstmals den Nachweis für eine Römersiedlung jenseits der Elbe (lat. Albis flumen) führen zu können: "Castra Berolina" ist die Bezeichnung dieses Ortes, Belegstellen aus der antiken Literatur gibt es dazu nicht. Um so überraschender sind die Funde und die bislang vorliegenden archäologisch-historischen Interpretationen. Die Geschichte Berlins müßte neu geschrieben werden, denn die Stadt gehört nun zu den ältesten Deutschlands. Schauen Sie sich auf der neuen Webseite einmal um und informieren Sie sich zu dieser spektakulären Entdeckung!

25.06.2008: Den Stuhl zum heutigen Event, dem Halbfinale im europäischen Fußball, findet man zusammen mit anderen Produkten dieser Art vor den Kunsträumen im Atriumflur. Ein Sitzmöbel mit vier Beinen in schwarz-rot-gold, eine Sitzfläche bestehend aus grünem Kunstrasen und ein Nackenkissen zum Träumen (bei Niederlagen) wiederum in den Landesfarben mit der plakativen Aufschrift "Deutschland". Entworfen und entwickelt wurde dieses Stück neben zahlreichen anderen, meist ebenso kreativen wie (vermutlich) unbequemen Produkten, im Grundkurs Design. Hier die Kreativabteilung mit ihren Erstlingsstücken.

24.06.2008: Shakespeare hat den Plot nicht erfunden, die Story von Romeo und Julia fesselt aber den Zuschauer heute nicht weniger als zu früheren Zeiten. Der Grundkurs Darstellendes Spiel 12 hat das Stück frei gestaltet und nach langer, bisweilen - wie man hörte - etwas mühsamer Arbeit in Szene gesetzt. Die Rede von den "Mühen der Ebene" waren aber wohl heftig übertrieben, denn die Inszenierung gefiel den Zuschauern in der gut besuchten kleinen Aula ungemein, die Akteure entwickelten Power und Charme und zum Schluß gab es mächtig Applaus. Hochverdienten! Dass auch die Schauspieltruppe auf den Geschmack gekommen ist, darf man Überlegungen entnehmen, wann das Stück noch einmal aufgeführt werden könnte: irgendwann zwischen Fußball-Europameisterschaftsende und Olympische Spiele-Anfang.

Die Darsteller: Luise Meyer und Gregor Gaudin, Raul Stern und Christopher Görwitz, Vivien Albeck, Lara Küchenthal, Peter Lindner, Christian Cholewinski, Damian Freimund, Benedikt Limberger, Alexandra Zinnkann, Fabian Vogel, Natalia Böttger und Nicholas Taylor. Außerdem Stefanie Ullrich und Patricia Genrich. Die Licht- und Tontechnik betreute Dominik Znanewitz, für die Choreographie sorgte sich Julie Winkel, die Spielleitung lag bei Claudia Plaumann-Jung.

22.06.2008: Dr. Josef Rabl (FB-Leiter Latein) wurde zum dritten Mal in Folge in die Jury des Projekts "Umwelt baut Brücken – Jugendliche im Europäischen Dialog" berufen. Seine Aufgabe in dieser Jury ist es, die von den beteiligten deutschen Schülerinnen und Schülern verfassten Zeitungsartikel / Zeitungsseiten über konkrete Umweltthemen zu begutachten und die jeweils besten Zeitungsseiten zu bestimmen, deren Urheber dann bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet werden. 2006 war die Preisverleihung in Budapest und 2007 in Prag; 2008 wird der amtierende polnische Umweltminister, Prof. Dr. Maciej Nowicki, die besten journalistischen Schülerleistungen in Warschau auszeichnen. Schirmherr des Projekts ist Bundespräsident Horst Köhler; nähere Informationen auf der Webseite des IZOP-Instituts und auf der Projektseite "Umwelt baut Brücken".

21.06.2008: An der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2008 haben sich aus Berlin 66 Schüler (davon 16 Mädchen) beteiligt. Anerkennungsurkunden für erfolgreiche Teilnahme gingen an zwei Schüler der WOS, nämlich an Christian Metke und Maximilian Stauss aus dem Jahrgang 12. Herzlichen Glückwunsch!
Die größten Teilnehmerzahlen weisen Bayern (479, darunter 82 Erste Preise), Baden-Württemberg (276, 40 Erste Preise) und Nordrhein-Westfalen (232, 17 Erste Preise) auf. Läßt PISA grüßen oder sind die Schüler im Süden einfach ambitionierter?

21.06.2008: In der letzten Gesamtkonferenz wurde über die Erfahrungen mit der neuen Pausenregelung diskutiert, die grundsätzlich positiv aufgenommen wird. Angeregt wurde, jeweils nach der zweiten, vierten und sechsten Stunde eine 10-minütige Pause einzulegen und die bisherige 20-minutige Pause nach der dritten Stunde auf fünf Minuten zu reduzieren. Diese Regelung käme dem Wunsch der Schülerschaft entgegen, die Kommunikationmöglichkeit in den Pausen zu vergrößern; sie würde außerdem das Doppelstundenprinzip erleichtern (Stichwort: Rhythmisierung des Unterrichts).

20.06.2008: Dank an die Schülerinnen und Schüler des Basiskurses Latein. Sie haben in mehreren Sitzungen das Vokabular des Lehrbuchs "Lumina" und den gesamten Wortschatz der "Lateinischen Wortkunde für Alt- und Neusprachler" in den Schulcomputer eingegeben. Damit können nun alle Lateinschüler der WOS am Schul-PC ihre Vokabelkenntnis trainieren (von Jahrgang 7 bis 13) und sich abfragen lassen: die Benotung übernimmt der Computer bzw. das Programm Navigium des Aachener Entwicklerteams Dr. Karl und Philipp Niederau, das seit vielen Jahren zur Verfügung steht! Genutzt werden kann zudem die auf das Lehrbuch Lumina zugeschnittene Software des Verlags Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen.

19.6.2008: In der jüngsten Gesamtkonferenz stellte eine Arbeitsgruppe ihr Konzept für ein Projekt "Wissenschaftliches Arbeiten" vor. Ziel sei es, eine theoretische Grundlegung und eine inhaltlich-methodische Vorentlastung für die Erstellung von BLL-Arbeiten und Präsentationsprüfungen zu schaffen. Gedacht war, dieses Projekt, das über mehrere Unterrichtstage gehen soll, in Klasse 10 anzusiedeln. Für das nächste Schuljahr wurde die Durchführung solch eines Projektes mit einer Dauer von zunächst vier Tagen im Januar 2009 für das 2. Semester anzusetzen und im Herbst 2009 dann für das jeweils 1. Semester (gekoppelt an das Methodentraining in Klasse 7).

19.6.2008: Wo gibt es ein Unternehmen, in dem die Hälfte der leitenden Funktionsstellen (teils über viele Jahre) nicht besetzt sind? Üblich ist das nur in der Berliner Schule. An der Wald-Oberschule sind momentan sieben (!) Funktionsstellen ausgeschrieben; bei zwei dieser Stellen ist das Besetzungsverfahren überraschen schnell abgeschlossen worden. Die Fachleitung Chemie übernimmt Frau Beetz, die Fachleitung Geografie Frau Schwippl. Wir gratulieren und freuen uns, dass die langjährige engagierte Arbeit beider Kolleginnen mit dieser Beförderung (zumindest ideell) honoriert wird. Mehr Geld gibt es erst nach einer mehrmonatigen Probe- und Wartezeit!

18.06.2008: Im Computerraum vereint. - Alle Plätze in beiden Computerräumen waren gegen 18 Uhr voll belegt. Der Grund: in einer Pause der Gesamtkonferenz eilte das Kollegium geschlossen an die PCs, um die Testbögen der SEIS-Umfrage digital anzukreuzen. Das spart Kosten, Zeit und Mühe und die Ergebnisse sollen bis zum Herbst ausgewertet vorliegen.
Nimmst Du meine Maus, nehm' ich deine Maus. Etwas Mühe bereitete sichtlich das Einloggen mit einer zehnstelligen Nummer und einem unaussprechlichen Passwort.

17.06.2008: Heute fand für die Klasse 8k2 (wie schon in den übrigen Klassen dieses Jahrgangs) ein vierstündiges Anti-Gewalttraining statt. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei Gelegenheit, juristische Kategorien (Raub, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch usw.) kennen zu lernen, sie werden informiert über kluges Verhalten im Falle körperlicher Gewalt und sie üben dieses Verhalten anhand von Spielszenen ein.
In allen 10. Klassen finden jeweils zwei Tage lang in dieser Woche Erste-Hilfe-Kurse statt.

16.06.2008: Erster Schultag für die Gäste von der Deutschen Schule in Mexiko-City, die heute von Schulleiter Wolfgang Ismer begrüßt wurden. Die Schülergruppe (eine von vieren, die sich zur Zeit für drei Wochen in Deutschland aufhalten) besucht vormittags jeweils den Unterricht und nimmt nachmittags an einem umfangreichen Besichtigungsprogramm teil. Für die Gestaltung der Wochenenden sind die Gasteltern und die deutschen Mitschüler/innen zuständig. - Der Gegenbesuch in Mexiko durch Schüler/innen der WOS ist bislang an den hohen Reisekosten gescheitert, aus dem Sinn ist er allerdings nicht!

15.06.2008: Erfurt wäre ein tolles Ziel für eine Klassen- oder Kursreise! Birgit Hermann sitzt in den Startlöchern und schwärmt ihren Kursteilnehmern im LK Deutsch vor von der Schönheit und Kultur der Städte Weimar, Erfurt und Eisenach. Ich schwärme in Zukunft mit! Goethe war hier, Bismarck, Napoleon, der russische Zar, Adam Ries, Martin Luther, Willy Brandt und viele viele mehr! Hier einige Eindrücke von einer Führung für die Teilnehmer beim Bundessprachenfest.

15.06.2008: Erfolge ohne Ende beim Reitturnier in Dallgow. - Jedes Jahr im Juni trifft sich die norddeutsche Reiterelite in Dallgow vor den Toren Berlins zu einer dreitägigen hochkarätigen Reitveranstaltung auf der Sportanlage der Familie Diederichsmeier. Mynou und Mylene Diederichsmeier, Abiturientinnen vergangener Jahre an der WOS, sieht man dort ebenso regelmäßig wie Alexandra Weber (Abi WOS) und neuerdings Lena Wolf (aus der Klasse 7h). Lena findet man auf dem Dressurviereck mit den Spezialisten dieser Zunft, die drei anderen ehemaligen "Waldschulmädchen" pendeln zwischen den beiden Springplätzen, den Abreiteplätzen und den Ställen hin und her. Der Stress an solchen Tagen ist beträchtlich; so brachte Mynou an drei Tagen an die 30 Pferde an den Start! - Während Alexandra Weber mit ihrem Pferd "Ylipse le haar" in zwei mittelschweren Springprüfungen Platz 1 belegte, erbeuteten Mylene und Minou in zahlreichen Prüfungen der Klasse S sowohl in der "Kleinen Tour" als auch in der "Großen Tour" Platzierungen und Siege mit diversen Pferden fast nach Belieben, obschon die Konkurrenz mit zahlreichen Reitern aus dem Starterfeld des Hamburger Springderbys und der Deutschen Meisterschaften nicht gerade gering war. Am Sonntagnachmittag siegte die große Schwester im Großen Preis von Dallgow (einer Drei-Sterne-S-Prüfung) im einem packenden Stechen vor der kleinen Schwester, die im vergangenen Jahr diese Konkurrenz gewonnen hatte. - Mylene wartet zur Zeit noch auf die Starterlaubnis für den CHIO (Concours Hippique International Officiel) in Aachen, das schönste Turnier der Welt. Wir drücken unseren erfolgreichen Reitermädchen die Daumen!

14.06.2008: Große Verärgerung hat an der Schule eine Formulierung in der Berliner Zeitung vom 13.6.2008 hervorgerufen, wo es in einem Artikel über das vorzeitige Bekanntwerden der Prüfungsaufgaben für den Mittleren Schulabschluss in Mathematik hieß:

"..... An den Schulen selbst herrschte gestern Rätselraten, wer die Aufgaben wirklich vorab hatte. "Ich habe gehört, am Richard-Wagner-Platz sollen am Morgen vor der Prüfung die Zettel mit den Matheaufgaben verteilt worden sein", sagte eine Schülerin am Tor des Charlottenburger Erich-Hoepner-Gymnasiums. An der Robert-Jungk-Oberschule in Wilmersdorf soll der Test von verschiedenen Anbietern mehreren Schülern offeriert worden sein. Die Preise schwankten zwischen einer Essenseinladung bei McDonald's und 50 Euro, hat Schulleiterin Ruth Garstka bei Schülergesprächen ermittelt. An der Wald-Schule in Charlottenburg sollen die Aufgaben 25 Euro gekostet haben, wurde Schulleiter Wolfgang Ismer zugetragen. Wie an der Jungk-Oberschule seien auch an seiner Schule die Anbieter irgendwelche "Kumpels" aus dem Sportverein gewesen. ...."

Die unzutreffende Formulierung "An der Wald-Schule in Charlottenburg sollen die Aufgaben 25 Euro gekostet haben .." wurde nach einem scharfen Protest des Schulleiters tagsdarauf (14.6.2008) modifiziert:

".... Mittlerweile sorgen sich Schulen um ihren Ruf. An der Wald-Schule in Charlottenburg habe es keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten am Klausurtag gegeben, betonte der Schulleiter. Lediglich ein Schüler soll danach berichtet haben, ihm seien Aufgaben in seinem Fußballverein angeboten worden."

Im Newsletter der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung findet man folgenden Hinweis:
Rund 28 000 Berliner Schülerinnen und Schüler an 346 Schulen müssen ihre Mathematikarbeiten für den diesjährigen Mittleren Schulabschluss am 23. Juni 2008 wiederholen. Im Laufe der Prüfungen wurde festgestellt, dass Schülerinnen und Schüler von fast einem Dutzend Schulen vorab in den Besitz der Aufgaben gekommen waren. Bildungsstaatssekretär Eckart R. Schlemm: "Diejenigen, die sich unbefugterweise die Aufgaben verschafft und sie in Umlauf gebracht haben, haben vielen Schülerinnen und Schülern sehr geschadet."
http://www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/schulabschluesse/

13.06.2008: Beim 17. Bundessprachenfest in Erfurt werden heute auf vier Bühnen vierzig Theaterstücke und Medienpräsentationen vorgestellt. Hier ein kleiner Einblick in je ein Stück in englischer und japanischer sowie zwei in lateinischer Sprache; eines davon wurde als bestes Theaterstück ausgezeichnet: Die Schülerinnen und Schüler der Latein-AG der Klasse 10 des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim (Bergstraße) gewannen den Ersten Preis in der Kategorie "Theater" für die ausgezeichnete Präsentation ihres Theaterspiels in lateinischer Sprache "Questio angelica et diabolica in Constantinum". Hierbei wird der römisch-christliche Kaiser Konstantin am Ende seines Lebens von der Gewissensfrage gequält "War ich ein guter Mensch?". Darüber geraten Engel und Teufel (gutes und schlechtes Gewissen) in Streit. Sie fingieren einen Gerichtsprozess.
Das 15. Bundessprachenfest fand im Mai 2006 in Berlin an der Wald-Oberschule statt. In Erfurt gab es mehrfach sehr positive Rückmeldung über das damals perfekt organisierte und in entspannter Atmosphäre verlaufene Berliner Bundessprachenfest.

12.08.2008: 17. Bundessprachenfest in Erfurt. Dr. Josef Rabl, Fachbereichsleiter Fremdsprachen an der WOS, nimmt zum sechsten Mal als Mitglied der Bundesjury an dieser Veranstaltung teil, zu der die Landessieger aus allen Bundesländern in den Bereichen Medien und Theater eingeladen sind und ihre Wettbewerbsbeiträge (in den Sprachen Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch, Russisch und Japanisch) vorstellen.

11.06.2008: Drei lange Nachmittage (Fr/Mo/Di von 13 bis 18 Uhr) gab es nun Präsentationsprüfungen im Rahmen des Abiturs 2008. Diese Prüfungsform erhält von ziemlich allen Beteiligten großes Lob und es werden von den Prüflingen vielfach ausgesprochen interessante Themen vorgestellt. Damit ist nun das Gros des diesjährigen Abitur-Prüfungsmarathons überstanden. Nun wird gezählt und gerechnet, ob es denn auch bei allen Kandidaten reicht.
Heute fanden überdies die Mathematikprüfungen im Rahmen des MSA, des Mittleren Schulabschlusses, statt. Im Unterschied zu den Deutsch- und Englischprüfungen begegnet manche(r) der Mathematikprüfung mit größerem Respekt.

05.06.2008: Traumblüten! Wohl eine spezielle Sorte von Hartriegel. Die Blüten sind allerdings in diesem Jahr wegen der großen Trockenheit nur halb so groß wie sonst und auch nicht so leuchtend weiß. Man kann eben nicht alles haben!

05.06.2008: Religionsunterricht im Grünen.

05.06.2008: Zur Zeit werden die Klassenfotos für den im Herbst erscheinenden Jahresbericht 2007/2008 geschossen. Hier ein paar Auszüge aus knapp 300 Fotos vom heutigen Tag.

05.06.2008: "Wir wollen nicht fotografiert werden!" - Eigentlich aber doch!!

04.06.2008: Eltern in der Schule am PC - was machen die da? Leicht zu beantworten: Die Jahrgänge 9 und 11 nehmen an einer innerschulischen Befragung teil und da sind auch die Eltern gefordert. Die Beteiligung muss bei 80 Prozent liegen, sollen die Ergebnisse unter statistischem Gesichtspunkt valide sein.

04.06.2008: Der Avon-Lauf fand statt, als es noch nicht so heiß war. Katja Vogt (Jahrgang 12) hat sich für eine starke Beteiligung von Läuferinnen der Wald-Oberschule eingesetzt und hat - unterstützt von Sportlehrerin, Frau Beckert - wie man sieht, ein starkes Teilnehmerfeld auf die Strecke geschickt.

04.06.2008: Vor wenigen Tagen konnte man in der FAZ (28. Mai 2008) lesen: "Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der durch Tabakrauchen verursachten Todesfälle in Deutschland gestiegen. Im Jahr 2006 starben bundesweit 42 348 Menschen an Lungen-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs, die mit dem Konsum von Tabakprodukten in Verbindung gebracht werden können. Verglichen mit dem Jahr 2000 bedeute dies einen Anstieg um 4,5 Prozent. Die erfassten Krebsopfer starben im Mittel mit 69,5 Jahren und damit sieben Jahre früher als der Durchschnitt der Menschen in Deutschland. Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai meldeten die Statistiker jedoch einen deutlichen Rückgang beim Verbrauch versteuerter Zigaretten. Im Jahr 2007 seien täglich noch 251 Millionen Stück geraucht worden, deutlich weniger als die täglich 381 Millionen sieben Jahre zuvor."

An der WOS gibt es intensive Bemühungen, die Zahl der Raucher zu reduzieren bzw. mit dem Rauchen gar nicht anzufangen. Zahlreiche Klassen der Sekundarstufe I beteiligen sich am Wettbewerb "Be smart, don't start". In Berlin haben sich 270 Klassen daran beteiligt, nur 161 Klassen haben bis zum Schluss durchgehalten. Im Großen Saal des Roten Rathauses gab es heute Preise für die, die nicht auf dem Weg zum Raucher sind.
Die Glücksfee in Gestalt der Schauspielerin Gabrielle Scharnitzky tat einen guten Griff in die Loskiste: die Klasse 7p2 bekam einen Preis zugesprochen (siehe unten!). Die Vertreter der übrigen beteiligten sieben Klassen hatten in diesem Jahr zwar weniger Losglück, allerdings bekamen sie eine Veranstaltung mit furiose sportliche Akzenten und eine ausgesprochen witzig-informative Preisverleihung geboten. Viele Anregungen gab Dr. Eckart von Hirschhausen, der u.a. auf den manipulativen Sprachgebrauch hinwies: ein Nichtschwimmer ist einer, der nicht schwimmen kann. Warum heißt dann ein Nichtraucher Nichtraucher?

03.06.2008: Heute ist Wandertag - jedenfalls für die Mittelstufe. Das Instumentenmuseum, das Deutsche Historische Museum, das Haus der Wannseekonferenz und das Pergamonmuseum stehen auf dem Programm einzelner Klassen, andere haben einen Termin im Behringkrankenhaus, wieder andere unternehmen eine Radtour nach Potsdam, wandern durch den Grunewald, gehen ins Schwimmbad am Olympiastadion oder besuchen den Zoologischen Garten.

Die 9. und 11. Klassen sitzen im Stundentakt an den PCs und bearbeiten online die Bögen der SEIS-Befragung. Diese Form der schulinternen Evaluation ist von den schulischen Gremien und natürlich der Schulkonferenz beschlossen worden. Zur Validität der Befragung ist es entscheidend, das jeweils mindestens 80 Prozent der Schüler, Eltern und Lehrer teilnehmen und die umfangreichen Fragebögen ausfüllen.

Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs sind heute und morgen zum Besuch der Schüler-Infotage an den Berliner Universitäten vom Unterricht beurlaubt. Das Angebot an Informationsterminen und Schnuppervorlesungen ist beträchtlich. Informationen unter http://www.tu-berlin.de?id=7004 (TU Berlin) bzw. (FU Berlin) http://www.fu-berlin.de/studienberatung/studienberatung/infutage/index.html

Außerdem werden natürlich an einem Tag wie heute Klausuren geschrieben. Wandertage für alle, das hat es vor zwanzig Jahren gegeben.

03.06.2008: Morgenstund hat Gold im Mund - und kühler ist es auch noch. Deshalb entschied sich die Klasse 8k2 für eine Wanderung am Wandertag. Welche Schule hat einen tiefen Wald mit Seen, Tümpeln, verschlungenen Wegen, Wildschweinen, Eidechsen, Rasenflächen zum Ballspielen und Pausieren usw. denn schon vor ihrer Schultür?!

03.06.2008: Um das Thema "Hitzefrei" geht es im heutigen Tagesspiegel in der Rubrik "Von Tag zu Tag". Was Bernd Matthies dort als "Zukunftsmodell" beschreibt, gibt es an der WOS bereits: Hitzefrei erst, "wenn das Schuldach zu schmelzen beginnt". Und das braucht seine Zeit, denn über den Dächern der meisten Schulräume spenden große Laubbäume großzügig Schatten. Jedenfalls sind die Temperaturen an der WOS sicherlich weitaus angenehmer und erträglicher als an den meisten Berliner (Innenstadt-)Schulen. Das heißt nun nicht, dass bei großer Hitze alles so läuft, wie es läuft. Die Schulleitung überlegt, die langen LK-Klausuren in der Oberstufe aus der Mittagszeit in die Vormittagsstunden vorzuziehen (im Prinzip nichts Neues - das gab es auch schon früher!) und dazu Räume zu belegen, die wenn möglich nach Norden ausgerichtet sind.

02.06.2008: Seit vielen Jahren nehmen zahlreiche Klassen der Sekundarstufe I am Projekt "Be smart, don't start" teil. Am 4. Juni ist Preisverleihung im Roten Rathaus für die Klassen, die ihre Zusage eingehalten und im laufenden Projektjahr nicht geraucht haben.

02.06.2008: Kristalle lassen sich aus Salzen züchten. Im Chemieunterricht der 9. Klassen von Frau Heufeld wurde dies erfolgreich versucht; Desna Bayar hat dies fotografisch festgehalten. Diese Kristalle können in Gefäßen als separate Kristalle oder mit Hilfe von Impfkristallen an eingehängten Fäden hergestellt werden. Auch eine Zucht auf Steinen ist möglich.
Neben der Zucht von Kristallen aus Kochsalz gibt es die Möglichkeit, kleine Mengen von Alaun, Ammoniumdihydrogenphosphat und Calciumsulfat zuzusetzen. Diese können mit Lebensmittelfarbe eingefärbt sein, damit die Kristalle natürlichen Mineralen ähneln. Außer diesen Salzen sind Kupfersulfat und Seignettesalz gut für eine Zucht geeignet, da sie große und regelmäßige Kristalle bilden. Des Weiteren zeigt sich, dass für die Zucht von möglichst regelmäßigen Kristallen keine gesättigten Lösungen verwendet werden sollten, da sich die Kristalle sonst sehr schnell bilden. Da die Teilchen keine Zeit haben, sich zu ordnen, bilden sich mehrere kleinere Kristalle.
Die Verdunstungsmethode nutzt die Konzentrationserhöhung, die entsteht, wenn das Wasser der Salzlösung verdunstet und das Salz in der Lösung zurückbleibt. Die Begründung dafür sind die unterschiedlichen Siedetemperaturen von Salz und Wasser. Bei längeren Verdunstungsvorgängen entsteht ab einer bestimmten Konzentration eine Übersättigung und schließlich bilden sich aus dem abgeschiedenen Salz Kristalle. Die Verdunstungsmethode dauert zwar länger als die Abkühlungsmethode (Wochen bis Monate) allerdings bilden sich qualitativ hochwertigere Kristalle (bessere Form, glasklar).
Die Abkühlungsmethode beruht auf der Eigenschaft, dass sich viele Salze bei höheren Temperaturen besser in Wasser lösen. Begründen lässt sich diese Tatsache damit, dass sich die Wassermoleküle bei höheren Temperaturen stärker bewegen und dadurch mehr Salz aufnehmen können. Ähnlich wie bei der Verdunstungsmethode bilden sich nach einer Übersättigung Kristalle. Allerdings ist diese Methode aufwändiger als jene und die sich bildenden Kristalle sind um Einiges unregelmäßiger und qualitativ nicht so hochwertig wie bei der Verdunstungsmethode (trübe Kristalle). (nach Wikipedia).

30.05.2008: Gleich ob Kater oder Katze - Robert heißt das Tier, haben Schüler erzählt. Robert streift neuerdings über das Schulgelände (weitaus sichtbarer als zwei Füchse im letzten Jahr). Heute thronte Robert elegant auf einem Müllbehälter, strafte den Fotografen mit Mißachtung, genoss es aber sichtlich, im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Was könnte das zur Geschlechtsbestimmung beitragen?


Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2007/2008

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