Im Rückblick: März 2008

01.04.2008: Mit vielen touristischen Eindrücken, sprachbegeistert und dem Kontakt zu neuen Freunden sind die Teilnehmer der Austauschreise nach Felanitx auf Mallorca (9. bis 15.3.2008) zurückgekehrt. Julia Schlittgen hat diese Reise erstmals geplant und durchgeführt; zur Zeit ist sie dabei, den Gegenbesuch, der vom 20. bis 26. April stattfindet, organisatorisch vorzubereiten und attraktive Ziele für die spanischen Gäste in Berlin auszusuchen.

26.03.2008: Knapp eintausend Latein- und Griechischlehrer trafen sich in der Woche nach Ostern (25. bis 29. März) im Göttingen zum 28. Bundeskongress des DAV unter dem Motto Antike und Kulturen der Welt. Klassische Bildung eröffnet Horizonte. 55 Teilnehmer reisten aus Berlin an, darunter von der WOS Solveig Knobelsdorf, Irene Fritsch und Dr. Josef Rabl. Aus dem Katalog von 90 Veranstaltungsangeboten galt es täglich bis zum Mittag jeweils drei einstündige Vorlesungen zu besuchen, nachmittags standen zwei neunzig-minütige Workshops auf dem Programm, abends lagen Termine bei Schulbuchverlagen und die Festveranstaltung mit der Verleihung des Humanismuspreises an Prof. Dr. Leoluca Orlando, Präsident des "Istituto per il Rinascimento Siciliano", ehemaliger Bürgermeister von Palermo und Abgeordneter des Europaparlaments sowie Initiator des "Weltweiten Kultur- und Wirtschaftsnetzes der Menschenrechte" in der prächtigen Aula der Universität Göttingen; die Laudatio hielt Bundesinnenminister a.D. Gerhart Baum. Höhepunkt der Abschlussveranstaltung war der Vortrag von Rolf Seelmann-Eggebert, Afrika-Korrespondent der ARD von 1968-1976, zum Thema: "Ex Africa semper aliquid novi". Irgendwann und -wie zwischendrin gab es noch einundzwanzig Stadtführungen und Exkursionen zur Auswahl, u.a. die Periegesis Gottingensis Latina - eine lateinische Stadtführung; Treffpunkt war natürlich der Brunnen der Elisabetha anserina, des Gänseliesel, vor dem historischen Rathaus der Stadt.

21.03.2008: Der Newsletter Nr. 32/2008 für März 2008 - 12 Seiten, pdf (609 KB) ist seit heute online. - Die Themen: "Eine Zeitreise in die 20er Jahre". Der Grundkurs DS präsentiert Texte von Erich Kästner und Kurt Tucholsky / Erfolg der schulischen Präventionsmaßnahmen. Neue Studie zum Rauch­verhalten liegt vor / Beitrag der Klasse 10p4 „Göttliches Wetter!“ für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Schriftliche Dokumentation zum Drehbuch / Kleine Nachrichten aus dem Schulalltag / Genversuche im Gläsernen Labor. Eine spannende Exkursion des LK Biologie / Wir üben noch! Effiziente Partnerarbeit will gelernt sein. Die 7e4 orientiert sich im Fach Ethik an Wochenplanvorgaben und arbeitet eigenständig / „Römische Funde auf dem Waldschulgelände entdeckt.“ Die 8e3 arbeitet an einer spektakulären Webseite / Die letzte Seite: Handstand im Atrium / Einladung zum Forum Eichkamp

19.03.2008: Jedes Jahr gibt es zwei oder mehr sog. Seminarkurse, die sich zwei Semester lang intensiv mit einem natur- oder geisteswissenschaftlichen Thema beschäftigen und an deren Ende das Verfassen einer umfangreichen (abiturrelevanten) schriftlichen Arbeit steht. Im Fach Physik stieß das Thema "Solarenergie" im vergangenen Jahr auf sehr großes Interesse. Nach Klärung der theoretischen Grundlagen unternahmen die Teilnehmer mit ihrem Kursleiter, Knut Viol, eine Exkursion in einen Berliner Betrieb, um die Produktion von Sonnenkollektoren zu studieren. Anschließend machten sich die Teilnehmer daran, selbst ein Kollektormodul herzustellen. - Notiz am Rande: Die Flachdächer der Wald-Oberschule eignen sich ausgesprochen gut für die großflächige Ausstattung mit Kollektoren.

17.03.2008: "Irene Fritsch war Lateinlehrerin an einem Gymnasium (i.e. Wald-Oberschule). Jetzt ist die 65-Jähige im Ruhestand und widmet sich ihrem Hobby: "Andere sammeln Briefmarken, ich sammle Lietzensee", sagt sie. Die Sammlung führte zu einem Wegweiser rund um den zweigeteilten See und zu zwei Krimis, "Finale am Lietzensee" über die Nazizeit und "Die Tote vom Lietzensee" über die Nachkriegszeit, der jüngst erschien.
Wann es genau losging mit der Lietzensee-Sammelei, weiß Irene Fritsch nicht mehr. So sehr gehört sie schon zu ihrem Leben dazu. Aber sie kennt noch den Auslöser: "Tage des Überlebens" von Margret Boveri. Die Journalistin, die nach einigen Auslandsstationen 1944 nach Berlin zurückkehrte, beschrieb in dem Tagebuch die Verhältnisse vor und nach Kriegsende. Nach der Lektüre wollte Irene Fritsch noch mehr wissen über die Geschichte ihrer Nachbarschaft. Sie las Zeitungen, historische Bücher, Zeitzeugnisse, ging in Archive, suchte alte Karten und Postkarten. Und wunderte sich, dass der Lietzensee dabei oft nur am Rande vorkam. Das wollte sie ändern." - So konnte man es kürzlich (am 9. und 10. März) in der Berliner Morgenpost und in der WELT lesen, wo Irene Fritsch als "Krimiautorin vom Lietzensee" vorgestellt wurde.

16.03.2008: Neue Studie mit sehr positiven Befunden (!) zur Entwicklung des Zigarettenrauchens unter Präventionsmaßnahmen an der Wald-Oberschule
Die Ausgangslage im Jahre 2005 war durch ein im Vergleich zu anderen Gymnasien (siehe Ergebnisse der HBSC-Studie im ersten Bericht) eher gemäßigtes Rauchverhalten in den 7. bis 11. Klassen gekennzeichnet. Sehr deutlich zeigten sich dennoch die bei Jugendlichen üblichen Steigerungen des Nikotinkonsums mit zunehmendem Alter. Denn während in den 7. Klassen gerade einmal 1,4% der Schülerinnen und Schüler regelmäßig rauchten, waren es in den 9. Klassen bereits 11,5% und in den 11. Klassen immerhin 21,4%. Diese altersüblichen Steigerungen beruhen auf dem im Jugendalter wachsenden Interesse am Rauchen. Wenn es gelänge, sie etwas zu bremsen, würde dies für einen Erfolg der Präventionsmaßnahmen sprechen.

Unter gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen zeigt sich nach Ablauf von 2 Jahren tatsächlich eine leichte Abschwächung der Steigerungen. Betrachtet man die Anteile regelmäßiger Raucher/-innen1, so lag
- zwischen den Werten der 7. und 9. Klassen ohne Prävention eine Spanne von 10,1%, mit Prävention aber von nur 4,2%
- zwischen den Werten der 8. und 10. Klassen ohne Prävention eine Spanne von 10,9%, mit Prävention aber von nur 9,8%
- zwischen den Werten der 9. und 11. Klassen ohne Prävention eine Spanne von 9,9%, mit Prävention aber von nur 5,6% .
Anmerkung: In Anlehnung an die HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) werden als regelmäßige Raucher/-innen die bezeichnet, die mindestens einmal pro Woche bzw. täglich rauchen.

Die Ergebnisse der "Wiederholungsbefragung 2007 zum Rauchverhalten an der WALD-OBERSCHULE", erarbeitet vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung Soziales, Gesundheit, Umwelt und Verkehr, Plan- und Leitstelle, März 2008, finden Sie hier (pdf-Datei). Die Daten der Erstbefragung 2005 sind ebenfalls zugänglich.

16.03.2008: Bilder aus dem LK Physik: Jugend experimentiert!

16.03.2008: "Miet den Prof. Wir kommen in die Schule! - und das zum Nulltarif" - So wirbt die Technische Fachhochschule Berlin - University of Applied Sciences für ihr neuestes Projekt, einen Vortragskatalog mit 50 wirklich spannenden Angeboten aus den Bereichen Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Verfahrens- und Umwelttechnik, Architektur und Vermessungswesen. Das Angebot wird ständig erweitert: www.tfh-berlin.de/MietProf/ - Zu zwei Angeboten hat die WOS Affinitäten: die Vorsitzende des Freundeskreises der WOS, Prof. Katja Biek-Czarny, bietet ein Thema an, das bereits bei einem Projekttag in erweiterter Form umgesetzt wurde: "Wieviel Technik braucht ein Tier? Verschiedene Anwendungsgebiete in Sonderbauten". - Prof. Yadegar Asisi referiert über "Die magische Raumwirkung von Panoramen". Sein Leipziger Panorama-Projekt "Rom CCCXII" haben bereits zahlreiche Klassen und Kurse mit Gewinn besichtigt.

16.03.2008: Die SV informiert über ihre Aktivitäten für die Schule, über Anträge und Status der Anträge. Auch die Protokolle sind einzusehen.

15.03.2008: In der jüngsten Sitzung des Freundeskreises am 13.3. wurden Gelder in Höhe von ca. 7500 Euro freigegeben, u.a. für Ausgaben im Rahmen des Schüleraustauschs, für ein weiteres Active Board in den Räumen der Naturwissenschaften sowie zur Finanzierung der Druckkosten des Jahresberichts 2007/2008, der am 1. September 2008 vorliegen soll. - Die Mitglieder des im Dezember 2007 gewählten neuen Vorstands finden Sie hier!

15.03.2008: Nach Italien reisen Svenja Hubmann und Fanny Landuris aus dem LK Latein. Sie sind die Besten im Jahrgang und vertreten die Wald-Oberschule beim Internationalen Certamen Ciceronianum in Arpino, dem Geburtsort des Redners, Politikers und Philosophen Marcus Tullius Cicero. Der Freundeskreis der WOS unterstützt beide Teilnehmerinnen mit einem Reisekostenzuschuss, vor Ort sind sie Gäste des Veranstalters. Die ca. 600 Teilnehmer des Wettbewerbs aus ganz Europa und die etwa 300 begleitenden Lehrer und Juroren sind in Hotels im Kurort Fiuggi (zwischen Rom und Neapel) sehr schön untergebracht. Am 9. Mai findet die Wettbewerbsprüfungen statt, am 10. Mai eine Exkursion aller Teilnehmer zu den Sehenswürdigkeiten der Region (u.a. Kloster Montecassino), am 11. Mai die Preisverleihung am dem Marktplatz des Ortes. - Neben den beiden Vertreterinnen der WOS reisen traditionsgemäß auch einige Schülerinnen und Schüler anderer Berliner Gymnasien nach Italien. Die WOS ist zum sienten Mal in Folge vertreten (Auf dem Foto Regine Vogt im Jahre 2006 am Eingang des Liceo Ginnasio Statale Tulliano).

15.03.2008: Ein interessantes Exkursionsprogramm erwartet die Klasse 8k2 am Montag, dem 21. April 2008:
09.00 Uhr: Besuch des ZDF-Hauptstadtstudios im Zollernhof, Unter den Linden, Berlin-Mitte, mit einem Blick hinter die Kulissen.

Das ZDF-Hauptstadtstudio im Zollernhof ist der Ort, an dem seit 03. Februar 2000 die aktuelle bundes- und landespolitische Berichterstattung des ZDF gebündelt wird. Sowohl vom Gebäude als auch vom Sendevolumen her ist es das größte und wichtigste Studio außerhalb der Sendezentrale in Mainz. Hier werden u.a. „Berlin direkt“, „Berlin Mitte“, „Frontal 21“, „ZDF-Morgenmagazin“, „aspekte“, „Was nun,...?“ sowie thematisch wechselnde Sondersendungen unter dem Titel „ZDF spezial“ produziert. Es ist ein Ort der kurzen Wege und der langen Nächte. Ein einzigartiger Ort. Aus welchem Blickwinkel auch immer!
Der Zollernhof wurde bei seiner Errichtung im Jahre 1911 als Kontorhaus entworfen. Seinen Namen erhielt er seinerzeit in Erinnerung an den Umzug der Hohenzollern von Württemberg nach Preußen 500 Jahre zuvor. Den Grundstein für den heutigen Zollernhof legte Kurt Berndt, der in Berlin u.a. die Hackeschen Höfe konzipierte. Dem Baukünstler Bruno Paul verdankt das Haus die neoklassizistische Frontfassade. Das Gebäude gehörte bis 1945 der Familie Hugenberg und war von Ende der 40er Jahre bis zum 03. Oktober 1990 Sitz der FDJ. Bei der Neugestaltung des Zollernhofs durch den Berliner Architekten Thomas Baumann blieb das Vorderhaus mit der denkmalgeschützten Fassade erhalten und wurde nach historischen Vorlagen rekonstruiert.

11.00 Uhr Besuch des Konzernvorstands der Deutschen Bahn AG, Potsdamer Platz 2, Berlin-Tiergarten. Dazu folgende Vortrags- und Diskussionsmöglichkeiten:
1.) Deutsche Bahn als multinationaler Logistik-Konzern und Verkehrskonzepte in Deutschland oder
2.) Umweltbelange aus der Sicht der Deutschen Bahn AG oder
3.) Ausbildungsberufe und -möglichkeiten bei der Deutschen Bahn AG und Personalentwicklung eines multinationalen Konzerns oder
4.) N. N. (Dauer: 90 Minuten) voraussichtliches Ende ca. 12.30 Uhr

Am 12. Juni 2008 wird die Klasse 8k2 (die im Herbst 2007 bereits das Bundeskanzleramt besucht hat - vgl. Newsletter Nr. 28) den Deutschen Bundestag besuchen, dabei eine Visite im Reichstagsgebäude machen und ein Gespräch mit wissenschaftlichen Mitarbeitern (u. U. mit MdB) aus dem Bereich der Sicherheitspolitik führen und anschließend von der Kuppel des Reichstags auf Berlin schauen können.

15.03.2008: Dr. Josef Rabl, Fachbereichsleiter Fremdsprachen, wurde erneut in die Jury des Bundessprachenfestes berufen. Das 17. Bundessprachenfest findet vom 12.-14. Juni 2008 in der Staatlichen Kooperativen Gesamtschule “Am Schwemmbach“ in Erfurt statt. Erfurt ist nach 1996 bereits zum zweiten Mal Ausrichter des Sprachenfests. Der Thüringische Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel hat die Schirmherrschaft übernommen. Erwartet werden diejenigen ca. 40 Gruppen, die sich in den Landesausscheiden im Frühjahr 2008 für die Teilnahme qualifizieren. Die Gruppen werden auf 4 Bühnen ihre preisgekrönten Beiträge präsentieren und damit um die Festivalpreise kämpfen. - Das 15. Bundessprachenfest hat übrigens 2006 an der Wald-Oberschule stattgefunden.

14.03.2008: Eine von der Arbeitsgruppe "Schulinterne Evaluation" (bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern) angeregte Auswertung des Betriebspraktikums der 10. Klassen wurde in diesen Tagen durchgeführt. Den Teilnehmern wurde dazu ein dreiseitiger Fragebogen vorgelegt, der demnächst ausgewertet wird. Evaluiert werden auch die Portfolios aller Praktikumsteilnehmer, in denen diese ihre Praktikumserfahrungen dokumentiert haben. Die Ergebnisse werden veröffentlicht und sollen in die Planung der nächsten Berufspraktika eingehen, die im September 2008 (für die jetzigen 9. Klassen) bzw. im Januar 2009 (für die jetzigen 8. Klassen) stattfinden.

14.03.2008: Letzter Tag des dreimonatigen Zeitungsprojekts mit der FAZ im Ethikunterricht der Klasse 8k2. Heute werden die Hefter / Portfolios mit der Ergebnissen der Langzeituntersuchung zu einem selbstgewählten Thema abgegeben. Einzelne Eltern bestätigten beim Elternabend am vergangenen Dienstag, dass sie ihre Kinder noch nie vorher täglich mindestens 20 min über einer Tageszeitung gesehen hätten; auch ihnen habe die Lektüre der FAZ Spaß gemacht ("eine hervorragende Zeitung!"). Hier Fotos von der letzten Lesestunde im Unterricht:

13.03.2008: An einem Projekt der ganz besonderen Art arbeitet Klasse 8e3 der WOS. Um zum kritischen Umgang mit modernen Medien anzuregen, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse im Ethikunterricht eine spezielle WOS-Webseite, auf der von archäologischen Funden aus römischer Zeit auf dem Schulgelände in Wort und Bild und Interview und Film berichtet wird.
Nach allen Regeln der Kunst wird eine absolut glaubwürdig erscheinende (!) Präsentation zu diesem Thema erstellt. Eine Fülle von Materialien, Bildern, Texten, Interviews usw. wird teils selbst erarbeitet, teils nach Vorlagen zusammengestellt. Es gibt eine enge Kooperation mit der Römerstadt Augusta Raurica in der Schweiz, von wo es Unterstützung in Bereich der visuellen Darstellung gibt. Das Projekt wird betreut von Frau Helene Skladny, die die neuen Möglichkeiten des e-learning nutzt, an deren Perfektionierung in jüngster Zeit an der WOS heftig gearbeitet wird. Jeder Schüler erhält bei diesem Projekt einen bestimmten Aufgabenbereich zugeordnet, an dem er selbstständig arbeitet; etliche arbeiten am Computer, andere bereiten Interviews vor, führen sie durch und filmen diese. Wieder andere beherrschen die Fotobearbeitung und können die Finessen der Software nutzen. Die Zwischenergebnisse eines jeden Schülers / jeder Schülerin können von Frau Skladny von ihrem Schreibtisch zu Hause überprüft, korrigiert und mit weiteren Anregungen und Arbeitsvorschlägen ergänzt werden. Nach den vergleichsweise umfangreichen Vorarbeiten werden die Teilinformationen zu einer Webseite zusammengefügt und ins Netz gestellt. Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun. Hier ein erster Blick hinter die Kulissen:

13.03.2008: Bisweilen erreichen die Schule besorgte mails von Eltern mit der Auffassung, die Pause von 30 min könnte nicht ausreichen zu einem ruhigen Mittagessen. Dass dem nicht so ist, das zeigen (wie wir hoffen) die Bilder. Anfangs herrscht natürlich ein gewisser Andrang, der sich allerdings bald abbaut und nach zehn Minuten beseitigt ist; dann kommen die besonders Hungrigen und bitten um einen Nachschlag. Meistens bekommen sie ihn (und können damit auch das alternative Essen probieren). Die Zeit des Essens bietet viele Möglichkeiten: zum Gespräch, zur Lektüre, zum Ausspannen. Ein Foto zeigt übrigens, dass mitunter auch andere Quellen der Mittagsversorgung aufgetan werden, die nicht im Fokus schulischer Bemühung stehen.

13.03.2008: Laokoon in der Frühlingssonne. - Im Eingangsbereich der Wald-Oberschule Berlin findet der Besucher dieses Kunstwerk mit dem Titel "Laokoongruppe" aus Aluminium, geschaffen von Volkmar Haase (geb. 1930, Malstudium bei Max Kaus, seit 1958 freischaffend in Berlin). Den kundigen Betrachter läßt es an ein unvergleichlich berühmteres Standbild - den vatikanischen Laokoon - denken und zweifellos erinnern die stark gerundeten Teile im unteren Bereich des Kunstwerks an jene Schlangen, die den trojanischen Priester Laokoon und seine beiden Söhne gewaltsam getötet haben.

13.03.2008: Das Abitur bringt seine eigenen Pflichten mit sich. Planung und Vorbereitung ist alles, die Zeit bis zur Abifeier vergeht schneller als man denkt!


11.03.2008 und 13.03.2008: Kolloquien zur BLL (mündliches Abitur / 5. Prüfungskomponente). Der Unterricht endet an beiden Tagen nach der 5. Stunde. Anschließend finden die geplanten Prüfungen statt.

12.03.2008, 14.30 Uhr. Konferenz der fachverantwortlichen Lehrkräfte im Lehrerzimmer zum Haushalt 2008 (Beschlussvorlage für die Schulkonferenz

12.03.2008: Erich-Hoepner-Gymnasium ist jetzt Heinz-Berggruen-Gymnasium. - In der gestrigen Sitzung der Schulkonferenz an unserem Nachbargymnasium ist die Entscheidung für die Namensumbenennung gefallen.
Auf der Schulwebseite des EHG heißt es: "Am 8.3. hatte sich die Schulkonferenz vertagt, weil kein mehrheitsfähiger Name gefunden werden konnte. Nach internen Beratungen gingen die Vertreter von Schülern, Eltern und Lehrern am 11.3. erneut in die Diskussion und konnten sich nach produktiver Abwägung aller durch das Votum von Schülern, Eltern und Lehrern präferierter Namen und zwei Abstimmungsdurchgängen auf den für alle Gruppen konsensfähigen Namen einigen. Da nicht zu erwarten ist, dass das Bezirksamt gegen den Ehrenbürger und Stifter des Museums im Bezirk Einwände erheben wird und eine gültige Vornotierung bei der Senatsschulverwaltung vorliegt, kann die Umbenennung zügig vorgenommen werden."
Informationen über Erich Hoepner und Heinz Berggruen findet man bei Wikipedia.

10.03.2008: WUV-Kurs Latein für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 an der Wald-Grundschule. Die Stühle, angeschafft für 1,90m-Abiturienten, wirkten etwas groß für die "Kleinen" von der WGS, die heute den Raum 16 im Oberstufengebäude der WOS bevölkerten. Zunächst ging es per Video ins Alte Rom, wo (wie aktuell) ein Steuersünder "ad bestias" verbracht wurde. Dann ging es um römische Mode, wahlweise für Gladiatoren oder für Reisende im römischen Reich. - Konzentriert arbeitende Schülerinnen und Schüler haben etwas ausgesprochen Sympathisches an sich!

10.03.2008: Zwei "große" Pausen bieten Gelegenheit zu einer Spielrunde im Grünen. Angriff und Gegenangriff mit Zuschauern auf dem neuen Ballspielplatz.

10.03.2008: Die Frühlingssonne lockt Schülerinnen und Schüler ins Atrium; die Krokusse und Narzissen sind schon da!


10.03.2008: Die Frühlingssonne heitert die Menschen auf, sagt man. Stimmt doch, oder? Jedenfalls gilt das für die Sonnenanbeter im Atrium.

10.03.2008: Schreiben des Schulleiters zum Studientag der Lehrer am 15.4.2008 (pdf)

08.03.2008: "Volles Haus" bei der Lehrerfortbildung für Lateinlehrer zum Thema "'Wasser ist das Beste' (Pindar). Ingenieurtechnische, archäologische und literarische Aspekte der Wasserkultur bei den Griechen und Römern" in der Zentrale der Berliner Wasserbetriebe. Achtzig Lehrer aus Berlin und Brandenburg hatten sich zur Teilnahme angemeldet. Dr. Josef Rabl, in Charlottenburg-Wilmersdorf Multiplikator in Sachen Lehrerfortbildung Latein, konnte neben den Teilnehmern auch fünf exzellente Referenten begrüßen, vornehmlich aus dem ingenieurwissenschaftlichen universitären Bereich (FH Lübeck, FH Darmstadt, Uni Bochum). Die mit dieser Veranstaltung angebahnte Zusammenarbeit mit der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft und den Berliner Wasserbetrieben soll auch auf die Wald-Oberschule (FB Latein) ausgedehnt werden. Sie zielt auf die Internationale Messeveranstaltung "Wasser Berlin 2009", bei der es - wie schon 2006 - wieder eine historisch-archäologische Abteilung geben wird. Für Januar 2009 ist eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Wasserkultur bei den Griechen und Römern" in der Aula der WOS geplant.

06.03.2008: Premiere des GK 13 Darstellendes Spiel mit Tucholsky und Kästner: "Eine Zeitreise in die 20er Jahre". Die Texte von Kästner und Tucholsky haben auch nach 70 und 80 Jahren ihren sprühenden Witz, ihren Charme, ihre bissige Schärfe nicht verloren. Die Akteure agierten in der fast voll besetzten Aula gekonnt und ausdrucksstark, souverän und mit Spiellaune. Der Applaus war lang anhaltend, großes Lob ging an die Spielleiterin Claudia Plaumann-Jung. - Einmalige Wiederholung am 7.3.2008.


04.03.2008: Tag zwei für die neuen Mittagessenszeiten. Es klappt alles reibungslos. Die Essensausgabe geht auch heute sehr zügig vor sich. Einige haben sich sogar Essen nachgeholt. Zwischen den Mittagessern immer auch Schülerinnen und Schülern, die an Hausaufgaben einzeln oder im Team arbeiten.

03.03.3008: Tag Eins für die neuen Mittagessenszeiten. Der Einstieg hat vorzüglich geklappt. Es gab mehr Tische und Stühle in der Cafeteria, um ca. 220 Schülerinnen und Schülern Platz zum Essen zu bieten. Die Ausgabe aller Essen an drei Ausgabelinien (Essen 1, Essen 2, Cafeteriabetrieb) funktionierte bestens. Nach exakt 10 Minuten saßen alle, die ein Mittagessen einnehmen wollten, zu Tisch und hatten dann noch ganze 20 Minuten bis zum Beginn der nächsten Unterrichtsstunde Zeit, um in Ruhe zu essen und sich zu unterhalten. Die Schulleitung hatte diesen Einstieg in jeder Hinsicht gut vorbereitet; Schulleiter Wolfgang Ismer aß mit den Siebt- und Achtklässlern zu Mittag und zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf. Die Firma LUNA hatte ihr Personal aufgestockt. - Gewöhnungsbedürftig ist für manche jungen Leute allerdings, dass man am Ende alles abräumt und den Platz so verläßt, wie man ihn eingenommen hat. Das könnte man aber auch zu Hause üben!

03.03.2008: Die neuen Unterrichts- und Pausenzeiten gelten ab heute. Der Schultag verkürzt sich nach dem neuen Pausenmodell für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 (G6-Schüler/innen) um eine ganze Zeitstunde, für alle G7-Schüler/innen, also die Jahrgänge 9 bis 13, bleibt er gleich lang. Zugleich haben alle (!) Schüler/innen die Möglichkeit Mittag zu essen.

Stunde von bis Pause bisherige Stunden-Zeiten
1. 08.00 08.45 5 min 08.00 - 08.45
2. 08.50 09.35 5 min 08.55 - 09.40
3. 09.40 10.25 20 min 09.40 - 10.35
4. 10.45 11.30 5 min 10.55 - 11.40
5. 11.35 12.20 5 min 11.50 - 12.35
6. Unterricht für Kl. 9 und 10, anschließend Mittagszeit 12.25 13.10 12.45 - 13.30
Mittagszeit für alle
Schüler/innen
25 min Mittagspause nur für
die Klassen 7 und 8
während der 5. oder
6. Unterrichtsstunde
6. für Kl. 7 und 8 zuerst
Mittagszeit, dann Unterricht
12.50 13.35
7. 13.40 14.25 5 min 13.40 - 14.25
8. 14.30 15.15 5 min 14.30 - 15.15
9. 15.20 16.05 5 min 15.20 - 16.05
10. 16.05 16.50 0 min

25.02.2008: Kräftig gerüttelt wird zur Zeit im Grunewald und gemessen wird sogar auf dem Schulgelände. Erstellt wird im Auftrag der GASAG eine geologische 3-D-Karte der Gesteinsschichten, in die bekanntlich noch mehr Erdgas eingeführt und gelagert werden soll, als das zur Zeit bereits der Fall ist. Vier schwere Maschinen rütteln sich zur Zeit durch den nahen Wald. Sensoren messen die Erschütterungen, Computer speichern die an Tausenden von Messpunkten gesammelten Ergebnisse.


Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2007/2008

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