Im Rückblick: Januar 2008

02.02.2008: Ehemalige Waldschüler, die in ihrer Internet-Biographie die Wald-Oberschule nennen:
Markus Majowski, Schauspieler (Abitur 1982)
Julia Jentsch, Schauspielerin (Abitur 1997)
Thomas Lecke, Psychologe, tätig bei div. Medien und Unternehmen (Abitur 1970)
Harald Uhlig, Professor für Wirtschaftswissenschaften, Forschungsprofessor an der Deutschen Bundesbank (Abitur 1979)
Friedrich-Wilhelm von Herrmann, Professor em. für Philosophie (Abitur 1955)
Knut Ohls, Chemiker, Spezialist für Materialprüfung (Abitur 1953)
Andrea Borchardt, Architektin und Künstlerin (Abitur 1987)
Erik Hansen, Informatiker (Abitur 1995)
Jens Kielmann, Diplomkaufmann, Manager (Abitur 19959
Tim-Peter Voß, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Aerodynamik am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin (Abitur 1995)
Christian Gahlbeck, Historiker an der FUB, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Livländisches Urkundenbuch“ (Referendariat an der WOS)
Martin Lücke, Historiker (Referendariat an der WOS)
Ingo Schmidt, Politiker (Abitur 1976)
Miro Jennerjahn, Projektkoordinator beim Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen, Lehrbeauftragter am Otto-Suhr-Institut der FUB (Abitur 1998)
Jan Levy, Spielervermittler (Abitur 2000)
Sven Puckelwaldt, Golflehrer und Lizenz-Trainer mit eigener Golfschule (Abitur 1997)
Ulrich Lehmann, Arzt und Orthopäde (Abitur 1993)
Silja Leyke, Pharmazeutin (Abitur 1997)
Sebastian Fitzek, Journalist und Autor (Abitur 1990)
Florens Schmidt, Schauspieler und Musiker (Abitur 2003)
Liselott Diem, Professorin für Methodik und Didaktik der Leibeserziehung (Sportlehrerin 1945-1946 an der WOS)

02.02.2008: Soeben im Netz gefunden: Dokumentation über Wärmeschutzmaßnahmen in der Wald-Oberschule Berlin-Charlottenburg, erstellt vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abt. Bauwesen

28.01.2008: Wichtigste Erkenntnis bei der zweistündigen, gut besuchten Veranstaltung "Perspektiven für das Leben nach dem Abitur" in der Aula der WOS: Wer seine Zukunft selbst in die Hand nimmt und mit Optimismus, Können, Hartnäckigkeit und Neugier seinen Weg geht, der wird sein Leben meistern. Diesen Eindruck hatte man bei den drei Referent/innen, die voller Begeisterung, deutlich und ungeschminkt von ihren jeweiligen Studiengängen und den Höhen und Tiefen ihres Studiums erzählt haben.


Das 2. Schulinterne „Forum zur Berufsfindung“ wurde veranstaltet, weil es von Schüler/innen und Eltern immer wieder gewünscht wurde. Ziel dieses Forums ist es, Ausbildungsmöglichkeiten, Studienfächer und berufliche Perspektiven vorzustellen, um Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die bald zu treffende Entscheidung für ihren weiteren Ausbildungsgang zu erleichtern.


An der „zweite Runde“ haben auf Einladung von Solveig Knobelsdorf als Referenten teilgenommen:
Anna Lemmens (Abitur WOS 2003, Studentin der Humanmedizin, Humboldt-Universität zu Berlin)
Johanna Richter (Abitur WOS 2003, Studentin der Kulturwissenschaft, Viadrina, Frankfurt/Oder + „Children’s Rights“, Freie Universität Berlin)
Yanik Luenen (Abitur WOS 2004, dualer Ingenieursstudiengang bei BP Deutschland, Hamburg/Bochum)

23.01.2008: Die (fiktiven) Börsengeschäfte eine kleinen Arbeitsgruppen von Schülern, die sich jeden Mittwoch in der 7. Unterrichtsstunde traf und über ihren Laptops brütete, müssen recht erfolgreich gewesen sein. Immerin haben sie beim Planspiel Börse 2007 der Berliner Sparkasse den 2. Preis gewonnen. Die Preisverleihung findet demnächst statt. Herzlichen Glückwunsch!

22.01.2008: Im Tagesspiegel von heute berichtet Katja Garz über den großen Zuspruch, den das Fach Latein zur Zeit in ganz Deutschland erlebt ("Auf Caesars Spuren. Über philosophische Fragen diskutieren und die Wurzeln Europas entdecken - Latein wird beliebter" - S. 14). Sie stellt vor allem den Ansatz an der Neuköllner Ernst-Abbe-Oberschule dar, wo primär Kinder nicht-deutscher Herkunft Latein lernen. Unter den Gymnasien mit Latein, die guten Zulauf haben, nennt sie auch die Wald-Oberschule.

22.01.2008: Notenkonferenzen der 7. Klassen mit Entscheid über die Probezeit

22.01.2008: Sitzung der Schulkonferenz

22.01.2008: In der Berliner Zeitung von heute findet man eine Notiz, dass Berliner Schulen insgesamt 13 Fremdsprachen anbieten. "Dieses Angebot spiegelt unsere Stadt als internationale Metropole" wird Bildungssenator Jürgen Zöllner zitiert (anläßlich des Erscheinens einer neuen Broschüre zur Fremdsprachenwahl). Von den insgesamt 13 Fremdsprachen kann man an der Wald-Oberschule ganze fünf (Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch) lernen. Sollte man auch tun!

22.1.2008: Der Grundkurs Kunst 12 (Scheliga) besucht das Kunstgewerbemuseum (13.30 bis 16.30 Uhr).

11.01. bis 19.01.2008: Skireise von 40 Schülerinnen und Schülern nach Haus bei Schladming/Österreich. Traditionell ist die Skifahrt kein Klassenunternehmen, sondern Schüler/innen aus allen Jahrgängen (mit Ausnahme der Siebtklässler, die sich in der Probezeit befinden, der 10. Klassen, die zeitgleich ihr Betriebspraktikum absolvieren, und dem Abiturientenjahrgang) können daran teilnehmen. Diesmal kamen 13 Teilnehmern aus den 8. Klassen, 14 aus den 9. Klassen, 10 aus den 11. Klassen und 3 aus dem Jahrgang 12 (Fotos demnächst hier sowie im Januar-Newsletter).

17.01.2008: Der Grundkurs Geschichte 13 (Dr. Lißke) besucht das Haus der Wannseekonferenz (9.00 -13.00 h)

17.01.2008: Schüleruni an der Wald-Oberschule! Mehr als 200 Berliner Schülerinnen und Schüler besuchten mit ihren Lateinlehrer/innen den Vortrag der Klassischen Archäologin Dr. Sarah Japp (DAI) zum Thema "Frauenleben in der griechischen und römischen Antike. Archäologisches zur Vielfalt weiblicher Lebenswelten" in der Aula der Wald-Oberschule. Vorträge dieser Art haben mittlerweile schon Tradition, Dr. Japp referierte in den vergangenen Jahren über "Römische Bäder - Stätten der Körperpflege, aber auch der Geselligkeit" (2004), über das "Reisen in der Antike in archäologischen Befunden" (2005), über "Panem et circenses -Brot und Spiele. Archäologisches zur römischen Unterhaltungsindustrie" (2006) und über "Pergamon - Archäologische Zeugnisse einer antiken Metropole". Die meisten Hörer haben sich seitenweise Notizen gemacht und staunten, welche Fülle an Informationen die Referentin den ausgesprochen kurzweilig zusammengestellten archäologischen Belegen aus der griechischen und römischen Welt entnehmen konnte. Manches mutete ganz modern an, etwa die familienpolitischen Maßnahmen in der frühen Kaiserzeit; um dem Nachwuchsmangel zu begegnen, wurde nur befördert, wer drei oder mehr Kinder sein eigen nennen konnte!

17.01.2008: Vor dem Kunstraum habe ich diese Zeitgenossen von beeindruckender Individualität angetroffen, wohl von Siebtklässlern angefertigt. Besonders die Augen erzeugen eine große Wirkung. Ein anderes Kapitel sind die Zähne, in Zeiten überall gegenwärtiger Zahnspangen ein eher selten anzutreffendes Phänomen.

17.01.2008: Bei den heutigen Einzelwettbewerben des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen beweisen auch die Berliner Gymnasiast/innen der Klassenstufe acht bis zehn ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch, Latein, Russisch, Chinesisch, Spanisch und Tschechisch. Dabei lösen sie Aufgaben zum kreativen Schreiben, zur Wortergänzung, zur Landeskunde, zum Leseverstehen, zum Hörverstehen und zum freien Sprechen. Die Bearbeitungszeit beträgt 2½ Stunden im Einsprachenwettbewerb sowie 2½ Stunden und 45 Minuten im Zweisprachenwettbewerb. Bundesweit nehmen über 7.000 Schüler am Wettstreit teil. Die Wald-Oberschule war eine von vier Schulen in Berlin, an denen die Wettbewerbsaufgaben zu bearbeiten waren; alle Teilnehmer/innen mit Latein als Wettbewerbssprache haben sich hier getroffen, außerdem gab es noch Schüler/innen, die mit Englisch ins Rennen gegangen sind. Die Besten erhalten Preise; die Landessieger werden zum Bundessprachenturnier im September 2008 nach Papenburg/Emsland eingeladen.

16.01.2008: Jubiläen muss man feiern, wie sie fallen: Heute gab es den 30.000. (den dreißigtausendsten) Besucher auf dieser Schulwebseite in noch nicht einmal dreizehn Monaten. Gestern beispielsweise waren es 196 Besucher und 262 Seitenaufrufe. Is' doch was!!

16.01.2008: Sechste Veranstaltung der "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek II): "Das Sehen verstehen - Geist und Gehirn" (Prof. Felix Wichmann) - Anmeldung ist unter schuelerinnen-uni@tu-berlin.de erforderlich!

15.01.2008: Peter Czernicki, lange Jahre Studiendirektor und Fachbereichsleiter Latein an der Wald-Oberschule, ist am 29.12.2007 in Berlin im Alter von 81 Jahren verstorben. Der in Königsberg/Preußen geborene Czernicki hat Klassische Philologie und Evangelische Theologie studiert und sein Referendariat am Tempelhofer Eckener-Gymnasium absolviert. An der Wald-Oberschule hat er als Fachverantwortlicher für die Alten Sprachen dem lernen Lernen große Bedeutung beigemessen und viele Schülerjahrgänge durch eine wohldosierte Mischung aus Freundlichkeit und Strenge geprägt. Er hat mit seinen Schützlingen viele Klassen- und Kursreisen in die Romania unternommen. Nach seiner Pensionierung im Jahr 1990 zog er nach Schleswig-Holstein und erteilte viele Jahre Anfängern im Fach Latein motivierenden Nachhilfeunterricht. Regelmäßig kam er zu den Kollegiumstreffen in der Weihnachtszeit nach Berlin an seine alte Schule. Am 11. Januar wurde Peter Czernicki auf dem Ev. Friedhof Lichtenrade zu Grabe getragen. Eine große Zahl seiner Schüler und Kollegen haben ihn begleitet. (Eine Würdigung von Person und Leistung Peter Czernickis folgt im nächsten Newsletter).

15.01.2008: Zwar noch nicht ganz fertig (es fehlt noch der Beamer an der Decke für das Active Board, angeschafft aus Mitteln des Freundeskreises), aber der kräftig aufgerüstete Computerraum B sieht schon arg nach Arbeit aus. Eine ganze Klasse kann nun an den neuen PCs arbeiten, Flachbildschirme machen es möglich.

15.01.2009: "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf." Wenn die FAZ das sagt, dann wird das wohl auch stimmen. Bis zu den Osterferien gehört die Tageszeitung in der Klasse 8k2 zum schulischen Handwerkszeug. Eigentlich geht es bei unserem Projekt um das Thema "Toleranz" im Ethikunterricht; das Schöne an einer Zeitung aber ist, dass viele Neigungen zu ihrem Recht kommen und Schülerinnen und Schüler plötzlich Interessen zeigen, die außerhalb des Blickfeldes eines Fachlehrers liegen - super! Nach einem ersten Einstieg in den Aufbau einer Zeitung und einem Video über den Produktionsprozess des FAZ wurde erst einmal gelesen; was denn sonst!

15.01.2008: Stellungnahme der Firma LUNA (heute 7.51 Uhr) zur gestrigen Notiz (21.34 Uhr) auf dieser Seite:

Antwort von LUNA zur derzeitigen Situation
in der Cafeteria der Wald-Oberschule:

Liebe Schülerinnen und Schüler, lieber Lehrer,
natürlich wissen wir nicht seit gestern, daß wir am 14.01.2008 die Caféteria der Wald-Oberschule übernehmen. Um allerdings eine Küche einrichten zu können (oder einen Laden oder jedes andere Geschäft) braucht es Zeit und die Möglichkeit, diese Räume vorher auszumessen und zu reinigen. Offiziell sind wir seit dem 04. Januar 2008 tatsächlicher Pächter der Küche, dass heißt, an diesem Tag wurde uns die Küche seitens des Bezirksamtes übergeben, wir haben die Schlüssel erhalten und konnten absehen, welche Ausstattung wirklich der Schule gehört und nicht dem Vormieter und welche Geräte funktionieren. Leider mußten wir feststellen, daß die reguläre Ausstattung der Küche schlimmer ist als befürchtet. Es gibt keinen funktionierenden oder zu gebrauchenden Kühlschrank.  Es fehlt an Möbeln, die wir anfertigen lassen müssen, was man allerdings ohne Aufmaß nicht erledigen lassen kann. Ferner wurden einige Betriebsmittel (Kaffeemaschine, neue Kühlschränke) nicht wie geplant rechtzeitig geliefert.
Auch wir haben uns diesen Start anders vorgestellt.
Wir möchten uns dafür entschuldigen, daß nicht alles so funktioniert wie gewünscht und geloben Besserung!
Mit besten GrüßenLUNA GmbH
Markus Hölscher, Kundenbetreuer

15.01.2008: Erster Tag des Betriebspraktikums für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, d.h. früh aufstehen, pünktlich und motiviert und adrett gekleidet im Betrieb bzw. am Arbeitsplatz erscheinen - jedenfalls pünktlicher und schwungvoller als in der Schule! Selbst im Lateinunterricht wurde gestern versucht, die erforderlichen Verhaltenstipps im letzten Moment noch beizusteuern. Auf einer dreiseitigen Liste gab es mehrere hundert Sentenzen und Lebensweisheiten zu entschlüsseln. Gar nicht wenige wurden amüsiert und interessiert zur Kenntnis genommen. Das unvermeidliche Carpe diem war beispielsweise darunter, oder Sätze wie:
Non multa, sed multum! Nicht vielerlei treiben, sondern eine Sache intensiv und genau! (Plinius 7,9,15)
Non cum perfectis hominibus vivitur! Man lebt nicht mit vollkommenen Menschen.
Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt! Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig! (Seneca)  
Omne principium difficile! Aller Anfang ist schwer!
Omnia aequo animo ferre sapientis est! Es ist ein Zeichen von Weisheit, alles gelassen zu ertragen!
Nulla dies sine linea! Kein Tag sei ohne Zielsetzung!
Pars sanitatis velle sanari est! Ein Teil der Heilung ist, geheilt werden zu wollen! (Seneca)
Iucundi acti labores! (Cicero) Angenehm sind erledigte Arbeiten!

14.01.2008: Der Abi-Jahrgang 2007 blickt auch Euch herab! - Wenn die Auslagen der Cafeteria denn leer sind und das Angebot unüberbietbar dünn, dann lohnt ein Blick nach oben. Dort hängt das Abitur-Erinnerungsfoto des Jahrgangs 2007, der "Ruhm der Schule": die beiden EinsKommaNuller und eine Reihe weiterer hervorragender Leute und überdies viele nette und liebenswerte Schülerinnen und Schüler - alle fesch und cool, oder? Das Foto wurde vom Abijahrgang 2007, der schöne Rahmen vom Freundeskreis der Schule gestiftet und im Dezember dem Schulleiter, Wolfgang Ismer, überreicht. Die Abiturienten des Jahrgangs wollen ihr Foto als kleinen Dank an ihre alte Schule verstanden wissen, deren Entwicklung sie weiterhin mit Interesse und Sympathie verfolgen.

14.01.2008: Was gibt's denn zu essen? Das war heute die Frage, die alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 7 bis Jahrgang 13 den Vormittag über bewegte, nachdem nun nicht mehr zwei Essensanbieter sich Konkurrenz machen, sondern die Firma LUNA das Rennen für sich hat entscheiden können. - Der erste und auch der zweite Eindruck waren jämmerlich, gähnende Leere allüberall, ein paar Dekorationsmuster (siehe unten!), Käsebrötchen, die gerade mal für die ersten Fünf in der Schlange reichten und dann die schön geschriebene "Entschuldigung" 'auf Grund fehlender Betriebsmittel könne nur ein eingeschränkter Service geboten' werden. Und das eine ganze Woche lang! Unakzeptabel! Was sind eigentlich Betriebsmittel? Haben die keinen Sprit oder kein Geld oder was? Auf diesen Tag konnte LUNA sich ein halbes Jahr vorbereiten! Von Vorbereitung keine Spur! Jeder Händler, der einen Laden eröffnet, läßt sich irgendwelche Gags einfallen, es gibt Sonderangebote, Angebote, Ware! Und hier fehlen die Betriebsmittel und auch sonst alles! Wenig Trost spendete da eine zweiseitige Preisliste, was es denn alles geben könnte, wenn die Betriebsmittel nicht fehlten.

LUNA wird sich kräftig anstrengen müssen, nächste Woche, wenn die Betriebsmittel da sind, den Ruf zu retten und den katastrophalen Imageschaden wieder wett zu machen.

14.01.2008: Der Info-Stand für die Schulkleidung der WOS, der alle 14 Tage montags in der Cafeteria geöffnet ist, wird durchaus genutzt. Heute gab es zudem Vorgespräche mit einer Abiturientendelegation über die Produktion eines attraktiven Abi-T-Shirts 2008.

14.01.2008: Von Troja nach Rom mit dem Würfel. Die verschlungenen Wege des Flüchtlings Aeneas verfolgten die Schülerinnen und Schüler des WUV-Kurses Latein an der Wald-Grundschule auf dem Spielbrett. Dabei ging es - wie sich zeigte - primär um die Förderung sozialer Kompetenzen, um die Zügelung allzugroßer Impulsivität neben der Erfahrung, dass eine Strafwanderung mit dem Spielstein um Britannien und Hispanien herum verflucht weit ist. Die meisten wissen nun allerdings auch, wo Troja, Karthago, der Olymp, Alexandrien (ein Anachronismus auf dem Spielbrett!), Athen und Rom liegen.

14.01.2008: Erster Schultag und somit wieder Leben auf dem Schulgelände.

01.01.2008: Von Brandenburg lernen! - dpa-Meldung in der aktuellen Berliner Zeitung (31.12./1.1.2008., Seite 26): Erstmals Ostercamps für schlechte Schüler.
POTSDAM. Für Schüler mit schlechten Noten aus den Jahrgangsstufen sieben bis zehn organisiert das Land 2008 erstmals sogenannte Ostercamps. Eine solche Maßnahme halte die Landesregierung für geeignet, um schlechte und vor allem versetzungsgefährdete Schüler zusätzlich individuell zu fördern sowie den Kreislauf von fehlender Motivation und Schulversagen zu unterbrechen, teilte Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) mit.

01.01.2008: 78 Prozent der Berliner sind der Meinung, dass 'zusätzlich Lehrer eingestellt werden sollten', das berichtet die Berliner Zeitung zum Jahreswechsel (31.12./1.1.2008., Seite 20). Unter dem Titel "Die Berliner fordern mehr Lehrer" liest man: "Eine vernünftige Ausstattung der Schulen mit Lehrern ist für mehr als drei Viertel aller Berliner das wichtigste und vordringlichste Problem, das der Senat im nächsten Jahr lösen muss. 78 Prozent sind der Meinung, dass 'zusätzlich Lehrer eingestellt werden sollten, um den Unterrichtsausfall an den Berliner Schulen zu verringern', hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung durchgeführt hat. Mit diesem Schuljahr war das System der Lehrerversorgung umgestellt worden. Die Schulen bekommen nur so viele Lehrer zugeteilt, damit sie ihren Stundenplan zu hundert Prozent abdecken können. Darüber hinaus erhalten sie einen Etat in Höhe von rund drei Prozent ihrer Lehrerausstattung, mit dem sie selbst Vertretungskräfte anheuern können. Gewerkschaft und viele Schulleiter klagen, dass das System nicht funktioniert... Das zweite zentrale Problem, das die Berliner gelöst sehen wollen, sind fehlende Jobs in Berlin."

Das Hamburger Abendblatt berichtet von neuen Aktivitäten des Kultusministeriums in Hannover: "Das Kultusministerium geht jetzt so weit, dass es mehr Referendarstellen schafft und den Anwärtern schon während der Seminarausbildung ein Einstellungsangebot unterbreitet." - Berliner Referendare können davon nur träumen, sie ziehen seit Jahren in Scharen nach Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein, wo sie zudem verbeamtet und spürbar besser bezahlt werden.

01.01.2008: Fotos zur Geometrie des Schnees. Wintereinbruch am Neujahrstag.


31.12.2007: Der letzte Satz (Rubrik in der WELT) - zum Jahresende!

Ich wünsche ihnen, recht wohl zu leben. G. W. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie

Keine zehn Pferde könnten mich abermals auf die verwünschte Insel bringen; und es sind meine schlimmsten Träume, wenn ich nachts wieder die Brandung an ihre Ufer donnern höre oder wenn ich im Bett hochfahre, weil Kapitän Flints schrilles Gekreisch mir in den Ohren nachklingt: ,Piaster! Piaster!' Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel

Und während sie Zukunftspläne schmiedeten, schauten sie auf das Meer hinaus und die großen und kleinen Wellen rauschten dazu an den Landesgrenzen. Michael Ende: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Möge sie uns hineingeleiten aus dem Schattental der Furcht und hinein in ein Paradies voll Frieden und Fröhlichkeit. Johannes Mario Simmel: Es muss nicht immer Kaviar sein

Alles war gut. Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2007/2008

Dezember/November 2007 / Oktober 2007 / September 2007 / August 2007 /
Juli 2007 / Juni 2007 / Mai 2007/ April 07



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