01.09.2007: Wie jedes Jahr im Herbst treffen sich die Altehemaligen am ersten Samstag im September in ihrer alten Schule zu einer Führung. In diesem Jahr war die Zahl deutlich größer als in den vergangenen Jahren. Der Grund: Es wurde ein fünfzigjähriges Abiturjubiläum gefeiert und eine stattliche Zahl von Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 1957 ist extra deshalb nach Berlin gekommen. Schulleiter Wolfgang Ismer konnte den Gästen viel über die derzeit ausgesprochen erfolgreiche Entwicklung der Wald-Oberschule erzählen, angefangen bei den hervorragenden Ergebnissen der Schulinspektion über den großen Zuspruch bei den schulischen Anmeldungen und den exzellenten Abiturergebnissen bis hin zum soeben zugesprochenen 2. Preis beim Schulwettbewerb "Trialog der Kulturen" mit einer Dotierung von 12.500 €.
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01.09.2007: Nachmittags trafen sich die Ehemaligen in Berlin-Grunewald, zum 35. Mal, wie ihr Sprecher Diez Heine bei der Begrüßung mitteilte. Viele ehemalige Waldschüler, die aus Gesundheitsgründen eine weite Anreise nicht auf sich nehmen konnten, wie etwa der 92 jährige William Schoenland aus Amsterdam, ließen Grüße bestellen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens stand die Feier des 50. Abiturjubiläums, das die Abiturklasse 13 s des Jahres 1957 mit einer über 50 Seiten umfangreichen Festschrift beging, darin als Beilage die damalige Abizeitung. Die Broschüre wurde in aufwendiger Recherche zusammengestellt von Ingeborg Lemme-Lestarquit, die in Bry-sur-Marne/Frankreich lebt, die in ihrem Vorwort bekennt: "Als ich damals zur Waldschule ging, lebte ich in den Tag hinein, dachte nur an die Gegenwart und ein bißchen an die Zukunft. Dass die Waldschule eine besondere Geschichte mit dramatischen Episoden gekannt hatte, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Dass es Schüler mit tragischem Schicksal gegeben hat. habe ich ebenso wenig geahnt. ... Je mehr ich über die heutige Schule erfahre, desto mehr fühle ich mich ihr verbunden und empfinde einen gewissen Stolz, dessen ich mir damals vor 50 Jahren überhaupt nicht bewußt gewesen bin."
Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht, für manche war das Treffen ein Wiedersehen nach Jahrzehnten. Mehrere Ehemalige haben der Waldschule erneut und neu zugesagt ihre beruflichen Kompetenzen in Unterrichtsveranstaltungen einzubringen. Für das nächste Treffen wurde Samstag, der 6. September 2008 festgelegt. (Weitere Fotos!)
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31.08.2007: Ein Schuljahr im Ausland verbringen: Das ist der Traum vieler 16 und 17 jähriger Schüler. Beliebtestes Reiseziel sind die USA. Zwischen 10 000 und 13 000 deutsche Jugendliche lernen jedes Jahr an einer amerikanischen Highschool. Rund 50 deutsche Austauschorganisationen helfen bei der Organisation eines solchen Auslandsaufenthalts. - Die Stiftung Warentest hat alle Anbieter aufgelistet und getestet.
31.08.2007: Die ersten Zeichen des Herbstes: Pilze. Sie beginnen wieder auf dem Schulgelände zu sprießen. Essbare Pilze wurden noch nicht entdeckt. Aber es ist ja noch Zeit!

31.08.2007: Der Weg zum Zentralabitur ist mit Stolpersteinen gepflastert. - E-mail von Oberschulrat Gerhard Nitschke vom Mittwoch, 29. August 2007, 16.03 Uhr, an die Deutschlehrer an den Berliner Gymnasien: Betreff: Klaus Mann/Anna Seghers
Sehr geehrte Damen und Herren,
einige Berliner Buchhandlungen sind an uns herangetreten und haben mitgeteilt, dass sie den Wünschen von Schülern nicht mehr nachkommen können, die in Vorbereitung auf das Abitur 2009 Bücher von Klaus Mann und Anna Seghers bestellen wollten. Alle Buchhandlungen sind, was diese Autoren angeht, ausverkauft! Schulen sollen ihren Abiturienten sogar ganze Bestelllisten aufgebrummt haben. Deshalb teile ich Ihnen mit, dass Berliner Buchhandlungen erst wieder in 14 Tagen lieferfähig sein können. Schülerinnen ohne "Mann" sind unschuldig.
Bitte geben Sie diese Nachricht an Ihren Fachbereich Deutsch weiter.
Ich gebe zu, dass ich eine solche Mitteilung noch nie gemacht habe. Aber wenn sie für das Abitur hilfreich ist ...
Mit freundlichen Grüßen und einen guten Semesterstart wünschend!
Nitschke
Anzumerken ist, dass seit einem halben Jahr bekannt ist, dass Klaus Mann und Anna Seghers Pflichtautoren für alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13 sind. Den dafür zwangsläufig erforderlichen Bedarf an Buchtiteln an die jeweiligen Verlage zu geben, ist aber offensichtlich weder den Verantwortlichen der Fachaufsicht noch der Schulaufsicht in den Sinn gekommen. Dass damit die Unterrichtsplanungen Hunderter von Deutschlehrern hinfällig sind, bemerkt Herr Nitschke nicht, er sieht das Problem darin, dass Schulen .. ihren Abiturienten sogar ganze Bestelllisten aufgebrummt haben (sollen).
30.08.2007: Drei Tage Methodentraining liegen heute hinter den Schülerinnen und Schüler der vier neuen siebten Klassen. Sie haben gut fünfzehn Zeitstunden gemeinsam, betreut von jeweils zwei Lehrern (eine Besonderheit am Gymnasium), an Fragen gearbeitet wie den folgenden: Wie kann ich besser lernen? Wie ordne ich meinen Arbeitsplatz zu Hause? Wie entnehme ich Texten wichtige Informationen? Wie kann ich Wesentliches von Unwesentlichem auseinanderhalten? Wo liegen meine Stärken und wo meine Schwächen beim Lernen? Wie kann ich meine Zeitplanung verbessern? Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor? Wie führe ich meine Arbeitsunterlagen? usw. - Daneben gab es auch Pausen, Spaziergänge auf dem Schulgelände, Mittagessen in der Cafeteria, erste Treffen auf dem Ballspielplatz und vieles mehr. Morgen, Freitag, geht es nun stundenplangemäß mit dem Fachunterricht los. Mal sehen, ob das Methodentraining Wirkung zeigt!
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29.08.2007: Schultage können lang sein! Bisweilen möchte man schlicht seine Ruhe haben, ungestört arbeiten und lesen können. Für Oberstufenschüler wurde zum Ende des vergangenen Schuljahrs auf Initiative der SV ein Silentium-Raum eingerichtet. Das verstaubte Mobiliar wurde entfernt, die Wände in Eigenarbeit gestrichen und auf Kosten des Freundeskreises neue Sitzmöbel besorgt. Mittlerweile ist der Raum zur Nutzung frei - allerdings nur für Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrgangs! - (Hier wird erst mal zur Probe gesessen.)
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29.08.2007: Seit gut einem Jahr gibt es an der WOS eine neu eingerichtete Schulküche, die von zahlreichen Klassen und Kursen (von Französisch, Spanisch, Biologie, Sport, Deutsch bis hin zur Mathematik) zu Zeiten intensiv genutzt wird. Auch in diesem Schuljahr wird jeweils montags (in dreiwöchentlichem Rhythmus) von 14.30 bis 17.30 Uhr unter der Regie von Paula Kouzeli-Roßner mit Küchenschürze gearbeitet und die Düfte werden wieder den Flur entlang ins Oberstufengebäude ziehen. Auf dem Rezepteplan stehen u.a.:
1. Rund um die Boulette (Variationen der Boulette), wie brät man Bouletten?
2. Alles vom Huhn ( z.B. Hühnerfrikassee)
3. Wir kochen asiatische Gerichte
4. Herbstliche Impressionen (Rezepte mit Kürbis, Kartoffel und Co.)
5. Wenn´s schnell gehen soll Gesundes Essen mit wenig Aufwand (Gerichte, die nicht mehr als 30 Minuten Zeit erfordern)
6. Leckere Soßen
7. Die besten Kekse für die Weihnachtszeit
8. Eintöpfe (lecker und gesund)
Wen nun der große Hunger überfällt oder die Sehnsucht, endlich herbstlich, berlinisch, asiatisch oder weihnachtlich kochen oder backen zu können, der muss leider wissen, dass die personellen Aufnahmekapazitäten der Koch-AG bereits ausgeschöpft sind. Alle Steh-, Sitz-, Zuguck-, Koch-, Back- und Spülplätze sind besetzt. Fotos von der Koch-AG in Aktion gibt es bald!
28.08.2007: Der "Rekord" vom Sonntag (letzter Ferientag vor Schulbeginn) bei den Zugriffszahlen (214 Besucher und 286 Seitenaufrufe) ist am gestrigen Montag schon wieder gebrochen worden: 239 Besucher und 345 Seitenaufrufe.
27.08.2007: Die ersten Fotos von den vier neuen 7. Klassen, die heute eingschult wurden: 7e4, 7h2, 7k1 und 7p3.
27.08.2008: Die Plätze reichten kaum in der Aula, so groß war der Andrang bei der Einschulungsfeier. An die 130 Kinder mußten zunächst einige feierliche Begrüßungsworte, Musikalisches und auch ein ausgesprochen amüsantes lateinisches Theaterstück mitverfolgen, bis sie endlich namentlich aufgerufen und von ihrem neuen Klassenlehrer in den jeweiligen Unterrichtsraum geführt wurden. Die jungen Leute waren erkennbar aufgeregt und sichtlich angespannt; zu vermuten ist, dass sich die Nervosität in der Obhut des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin bald gelegt hat. Die nächsten Tage (mit einem speziellen Kennlern-Programm) werden viel zum Heimisch-werden beitragen und aus den schüchternen Kindern erwartungsvoll freudige und fleißig zupackende Schüler/innen machen.
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27.08.2007: Einen neuen "Rekord" gab es gestern (letzter Ferientag vor Schulbeginn) bei den Zugriffszahlen auf diese Webseite: 214 Besucher und 286 Seitenaufrufe.
26.08.2007: Ein Gast aus Neuseeland nahm an der ersten Besprechung des Fachbereichs Latein teil. James McNamara studiert an der Victoria University of Wellington Classics und hält sich z.Zt. für sechs Wochen in Deutschland auf, um an seiner Diplomarbeit zu arbeiten. Er ist beteiligt an einem Forschungsprojekt über die "Germania des Tacitus als Schultext in Deutschland". Zu seiner eigenen Überraschung hat James McNamara bereits registriert, dass die Germanen zur Zeit im Brennpunkt des Interesses der Medien stehen; es gibt zahlreiche Ausstellungen (z.B. in Bonn: Krieg und Frieden. Kelten, Römer, Germanen), Fernsehserien (vgl. das Buch zur vierteiligen Serie von H. Spitra, U. Kersken: Die Germanen. Neues, Interessantes und Überraschendes von den Stämmen des Nordens) und demnächst den 2000. Jahrestag der sog. Schlacht im Teutoburger Wald - "als die Römer frech geworden!".
25.08.2007: Nachrichten aus der gestrigen Dienstbesprechung des Kollegiums. Die Schulleitung teilt mit, dass die Wald-Oberschule sehr nachgefragt ist, besonders durch Zustrom aus anderen Bundesländern. In vielen Klassen der Jahrgangsstufen 8 bis 11 wurden neue Schüler/innen aufgenommen. Außerdem wird es vier neue 7. Klassen geben, die überdies voll besetzt sind. Auch sechs neue Lehrer, darunter zwei Referendare, treten zu Schuljahresbeginn ihren Dienst an. Drei Referendare haben mit guten Examina die Schule verlassen, zwei Kollegen sind in den Ruhestand gegangen. Zur von der Schulverwaltung versprochenen Ausstattung mit 100 Prozent Lehrerstunden fehlen allerdings noch 12 Stunden, d.h. ein halber Lehrer.
Für die neuen 7. Klassen wird es Förderunterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik geben; AGs werden angeboten für die Gebiete Sport, Psychologie, Kochen, Schüleraustausch mit Schweden, Astronomie und Mathematik.
Für die neuen 7. Klassen wird von Dienstag bis Donnerstag in der ersten Schulwoche das Methodentraining im Rahmen von PSE (Pädagogische Schulentwicklung) durchgeführt. Dieses soll überdies das gegenseitige Kennenlernen und die Orientierung in der neuen Schule erleichtern.
25.08.2007: Mit dem Start des neuen Schuljahres fasst vielleicht der ein oder andere einen guten Vorsatz. Einer könnte z.B. sein, das eigene Mathematik-Können Mitschülern zur Verfügung zu stellen, indem man Nachhilfe gibt. Insbesondere Mädchen werden händeringend gesucht, aber auch männliche Könner werden gebraucht. Wer sich berufen fühlt, schicke bitte eine EMail an den Nachhilfe-Administrator Dominik Puhst (Jahrgang 13). Wie Ihr ihn erreichen könnt und wie das mit der Nachhilfe genau abläuft, erfahrt Ihr auf der Nachhilfe-Seite. Einfach mal angucken!
25.08.2007: Erste Glückwünsche zum spektakulären Erfolg beim Projekt"Europäische Identität und kultureller Pluralismus" sind schon eingetroffen. So gratuliert Diez Heine, der Sprecher der Alt-Ehemaligen, Jutta Loch und ihrem Mitarbeiterteam in einer mail:
... soeben erfuhr ich ... von dem Preis, den Sie alle für den Wettbewerbsbeitrag "Trialog der Kulturen" bekommen haben. Als Vertreter der Alt-Ehemaligen-Gruppe möchte ich in deren Namen Ihnen, als Repräsentantin für alle, sehr herzlich zu diesem Erfolg gratulieren. Ich ahne, was für Arbeit dahinter steckt. "Anatevka" habe ich natürlich gesehen; es war eine große Leistung. ..... Als "Bonhoeffer-bewegter" Protestant (Mitglied der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft) hat mich besonders gefreut, daß Bonhoeffer in Ihrem Projekt-Bericht auftaucht; Sie haben seine Gedenkstätte ja quasi vor der Haustür. .. Mit freundlichen Grüßen Diez J. Heine
25.08.2007: Abifeier-Profis gesucht (FAZ von heute, S. C 6):
Wer 2008 sein Abitur macht und sich jetzt schon Gedanken über den Abi-Gag macht, hat gute Chancen auf den mit 3500 Euro dotierten "Abi Event Award" von Toyota. Bewertet werden Kreativität, Markenbildung und Professionalität der Feier-Konzepte. Tipps dazu gibt ein Handbuch, das Studenten der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef/Bonn geschrieben haben. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember, das Handbuch gibt es unter: www.abi-event-manager.de.
Viele Ideen zu einer gelungenen Abifeier liefert auch ein nicht mehr ganz neues Buch: Werner Mezger: Die Bräuche der Abiturienten. Vom Kartengruß zum Supergag. Ein Beitrag zur Schülervolkskunde, Universitätsverlag Konstanz, 2. Auflage 1994, 150 Seiten
25.08.2007: Erstmals in der Geschichte der Wald-Oberschule sind die Stundenpläne für die Klassen 7 bis 11 schon vor dem offiziellen Ferienende online. E. Neumann hat - wie schon in den Jahren vorher - die Daten eingegeben und wird sie regelmäßig aktualisieren.
24.08.2007: Heute Nachmittag konnte man es in den Konferenzpausen nur hinter vorgehaltener Hand erfahren: "Wir haben einen Preis bekommen!" Dabei steht es schon bundesweit in den Zeitungen!
Die Berliner Zeitung von heute (24.8.2007, S.19) schreibt:
Schulen gewinnen Preise in Höhe von 50.000 Euro
Bei einem Schülerwettbewerb haben mehrere Berliner Schulen Preise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro gewonnen. Die Elbe-Grundschule in Neukölln sowie die Richard-Wagner-Grundschule in Lichtenberg erhalten für ein gemeinsames Projekt einen der beiden mit 17.500 Euro dotierten Hauptpreise, teilte die Herbert-Quandt-Stiftung gestern mit. Die beiden zweiten, mit je 12.500 Euro ausgestatteten Preise gingen an die Emil-Fischer-Schule in Wittenau und an die Wald-Oberschule in Charlottenburg. Über einen dritten Preis und 7.500 Euro freut sich die Neuköllner Regenbogen-Grundschule. Mit dem Wettbewerb würdigte die Stiftung Projekte von sechs Schulen aus Berlin und Hessen zum Thema "Europäische Identität und kultureller Pluralismus" mit 75.000 Euro. (dpa)
Im Wiesbadener Tagblatt liest man heute:
Hauptpreis für Projekt der Riehl-Schule. Angebote für Schüler aller Weltreligionen
dpa/cg. Die Herbert Quandt-Stiftung würdigt Projekte von sechs Schulen zum Thema "Europäische Identität und kultureller Pluralismus" mit Preisen von insgesamt 75000 Euro. Einen der Hauptpreis in Höhe von 17500 Euro erhält die Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule. "Die Kollegen laufen durch die Gänge und freuen sich", beschreibt Schulleiter Thomas Schwarze die Reaktionen in der Gesamtschule.
Das Preisgeld wird zum zweiten Mal an Schulen aus Hessen und Berlin vergeben, wie die Stiftung der Altana AG gestern in Bad Homburg mitteilte. Der zweite Hauptpreise geht an ein gemeinsames Projekt zweier Grundschulen in Berlin.
Die Schulen hatten sich im vergangenen Schuljahr mit Judentum, Christentum und Islam sowie deren Einflüssen auf die Kulturgeschichte Deutschlands und Europas auseinander gesetzt. 39 Schulen hatten sich für den Wettbewerb beworben, zehn Berliner und sechs hessische Schulen wurden von der Stiftung mit einem Fördergeld von 3500 Euro an den Start geschickt. Die Auszeichnungen werden am 7. Dezember in der Hessischen Landesvertretung in Berlin verliehen.
Bei dem Projekt der Kooperativen Gesamtschule in Wiesbaden hätten sich mehr als 250 Schüler an Ausstellungen, Theaterstücken, Studientagen und der Erarbeitung eines Programmhefts mit allen Angeboten für Jugendliche aus den drei Weltreligionen beteiligt, lobte die Jury aus zehn Fachleuten sowie einem Schüler- und einem Elternvertreter. Die beiden Berliner Schulen hätten mit "ihrer Zusammenarbeit zwischen zwei Schülergruppen unterschiedlichster Herkunft und Lernvoraussetzungen direkte Begegnungen und Annäherung geschaffen".
Seit zwei Jahren steht das Projekt in der Schule auf der Tagesordnung, sagt Thomas Schwarze. Angesichts eines Migrantenanteils von über 50 Prozent der Schüler waren alle Lehrer und Klassen daran beteiligt. "Die Riehl-Schule verweigert sich Migranten nicht", kommentiert Schwarze die derzeitige Diskussion in der Stadt. Deshalb wird das Projekt auch nach dem Abschluss des Wettbewerbs fortgeführt.
Die beiden zweiten mit je 12500 ausgestatteten Preise gingen an die Emil-Fischer-Schule und an die Wald-Oberschule (beide in Berlin). Über zwei dritte Preise und je 7500 Euro freuen sich die Christian-Wirth-Schule aus Usingen im Taunus und an die Regenbogen-Grundschule aus Berlin.
Da darf man den vielen hoch engagierten Schülerinnen und Schülern sowie den beteiligten Lehrern, allen voran Frau Loch und Frau Kosalla, herzlich gratulieren!
Foto: "VIRTUS" - Die personifizierte "Tüchtigkeit"; Relief an einer Münchner Fassade, Nähe Viktualienmarkt
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24.08.2007, 8.45 Uhr: Dienstbesprechung der Lehrer, nachmittags Fachkonferenzen.
24.08.2007: Nachprüfungen für Schüler (10.00 Uhr: Schriftliche Arbeiten im Rahmen der Nachprüfungen in Raum E1; 10.15 Uhr: Mündliche Nachprüfungen in den mündlichen Fächern; 14.00 Uhr: Mündliche Nachprüfungen in den schriftlichen Fächern)
17.08.2007: Alle feiern Geburtstag: die CD wird fünfundzwanzig Jahre, die Schrebergärtner im Grunewald werden sechzig, die Friedenskirche feiert den Fünfundsiebzigsten, die Wald-Grundschule ist schon 100 Jahre. Die WOS muss noch bis 2010 warten, bis sie es ihrer Nachbarschule nachtut. Bis dahin kann man sich bei Interesse in einen Plan aus früheren Jahren vertiefen, der das "alte" Schulgelände mit kaum mehr existenter Bebauung zeigt.
Der linke Pfeil (unten) macht den Eingang in die Wald-Grundschule kenntlich, rechts daneben geht's in die Wald-Oberschule. Von den dargestellten Gebäuden existieren heute auf dem Areal des Gymnasiums noch das Hirschhaus (rechts unten), die Gymnastikhalle (rechts Bildmitte) und die sog. Luftklassen (rechts oben).
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17.08.2007: Ein Jahr lang haben sie im Rahmen des Projekts "Umwelt baut Brücken. Jugendliche im Europäischen Dialog" recherchiert und geschrieben: über Solartechnik und Umweltschutz, erneuerbare Energien und regionale Wertschöpfungsketten, ökologischen Hochwasserschutz und alte Haustierrassen, Artenschutz und biologische Vielfalt, Schädlingsbekämpfung und Abwasseraufbereitung. Die in Zeitungsartikeln niedergelegten Beobachtungen und Erkenntnisse sind dann in den örtlichen Tageszeitungen erschienen, 15 davon sind nun in der engeren Auswahl, davon sollen drei Siegerseiten ermittelt werden. In der deutschen Jury sitzen Prof. Dr. Klaus Ring (Wiss. Direktor der Stiftung Lesen, Mainz), Stefan Rümmele (Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH, Osnabrück) und Dr. Josef Rabl (Wald-Oberschule), die zu ihren Preisträgervorschlägen Gutachten verfassen. Erstmals sind auch Preise für die besten Zeitungsfotos vorgesehen. Am 21. September werden in Prag die Preise an die Teilnehmer aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vergeben.
16.08.2007: Ein längere Zeit vergriffenes Buch ist als unveränderter Nachdruck wieder zu bekommen, in dem die beiden Waldschulen sowie weitere Nachbarschulen in einem Extrakapitel "Die Schulen gestern und heute" (der Beitrag über "Die Wald-Oberschule" stammt von Helmut Fischer) beschrieben werden: Interessengemeinschaft Siedlung Berlin-Heerstraße e.V. (Hg.): 75 Jahre Siedlung Heerstraße 1921 - 1996, 2. unveränderte Auflage, Berlin 2006, 88 Seiten, 7,50 €. (siehe die Rubrik Publikationen)
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12.08.2007: Der Newsletter 24/Juli 2007 ist im Netz. Inhalte: Wandertag - Bergauf und bergab im Grunewald / Als Juror beim 16. Bundessprachenfest in Regensburg / An Grenzen stoßen, Grenzen überschreiten. Rückblick auf den 10. Landeswettbewerb Lebendige Antike / Fotos von der Preisverleihung in der Aula der WOS / Preisträger und abgegebene Arbeiten / Die letzte Seite: Abiturient, in sein Zeugnis versunken.
11.08.2007: In diesen Tagen wurde die Sommerausgabe des "Waldschulboten", herausgegeben vom Freundeskreis der Wald-Oberschule, an dessen Mitglieder verschickt. Das zweimal pro Jahr erscheinende Heft umfaßt diesmal 48 Seiten und enthält Beiträge von Arne Herz, ein Grußwort des Schulleiters, Wolfgang Ismer. Diez Heine/Leverkusen lädt zum Ehemaligentreffen am 1. September 2007 nach Berlin ein (Zusammensein um 16 Uhr im St. Michaelsheim, Bismarckallee 23), es folgt der vielseitige Abschlußbericht zum Wettbewerb "Trialog der Kulturen". Abgedruckt ist ferner der Artikel von Carola Schüren aus der Berliner Morgenpost vom 4. Juli 2007 "Vorhang auf für Anatevka." Der Historiker Harald Steffahn steuert einen "lyrischen Geschichtsbegleiter" bei: "Als Deutschland einig wurde, Teil 1: Von Napoleon zum Bismarck-Staat, 1812-1871". Es folgen "Auszüge aus der Rubrik 'Im Rückblick' auf der Schulwebseite" von Josef Rabl unter dem Titel "'Viel los' zwischen Winterferien und Sommerferien 2007" und zu guter Letzt die Abiturrede 2007 von Jürgen Schäfer.
10.08.2007: Vertrauen der Deutschen in die Lehrer auf Rekordwert: Wie in den Jahren zuvor sind Ärzte und Pädagogen die am meisten akzeptierten Berufsgruppen. Insgesamt halten 83 Prozent der Befragten Mediziner und 82 Prozent Lehrer für vertrauenswürdig. In Schweden und Belgien werden Ärzte sogar von über 90 Prozent als verlässlich eingestuft. Erstmals verbesserte sich in Deutschland die öffentliche Wahrnehmung: Während im Vorjahr 77 Prozent den Lehrern ihr Vertrauen entgegen brachten, sind es aktuell 82 Prozent: ein deutscher Rekordwert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2003. Geringer ist das Vertrauen in diese Berufsgruppe in den Niederlanden und Italien mit einem Anteil von knapp 70 Prozent. (Quelle: prportal - http://www.prportal.de:80/artikel/20070805-81ad2cb6
09.08.2007: "Dösen bis zur Pause: Wann langweilen sich Schüler? Wissenschaftler erforschen, wann Schüler den Unterricht zum Gähnen finden" - .... Die Langeweile, sagt Thomas Götz, Psychologe und Privatdozent an der LMU, sei ein zentrales Problem der Schule: "Hier werden Ressourcen verschwendet." Weil Lernen nicht effizient sein kann, wenn die Gedanken der Lernenden andauernd abschweifen. Merle Gith, die ihre Magisterarbeit über "Bewältigungsstrategien" angeödeter Schüler geschrieben hat, formuliert es so: "Wer ohne Begeisterung lernt, tut das nicht nachhaltig."
Götz und seine Mitarbeiter leisten nun Grundlagenarbeit. Ein Aufsatz, den Götz voriges Jahr gemeinsam mit Anne Frenzel veröffentlichte, beschäftigt sich mit der "Phänomenologie" schulischer Langeweile. Es ist der Versuch, den Gegenstand erst einmal zu umreißen und greifbar zu machen. Zu klären, wie sich beispielsweise Neuntklässler an einem Gymnasium verhalten, wenn die Schulstunde einfach nicht vergehen will. Das Ergebnis: 36 Prozent schalten ab, zwölf Prozent werden aggressiv. Die Schüler erleben die eintönigen Momente recht unterschiedlich. "Einige Schülerinnen hören Musik. Weil sie lange Haare tragen, sehen die Lehrer die Kopfhörer nicht", berichtet Götz. Die Forscher haben herausgefunden, dass die sogenannte kalibrierende Langeweile am meisten verbreitet ist. In diesem Zustand sind die Schüler weitgehend passiv, für neue Anregungen aber durchaus offen. Häufig wissen sie schlicht nicht, was sie tun sollen. Götz wertet diesen Befund positiv: "Die Lehrer hätten eine gute Chance, diese Schüler einzufangen." (mehr aus dem Artikel in der Süddeutschen Zeitung)
08.08.2007: Mark Henninger, ehemaliger Schüler der WOS, startet in diesen Tagen zu einem einjährigen Aufenthalt in die USA. Erstes Ziel ist Austin/Texas, wo er sein Studium fortsetzen wird. Dank seiner hervorragenden Schul- und Studienleistungen fährt er mit einem attraktiven Stipendium ausgestattet in die Neue Welt. Wir sind gespannt auf den ersten Zwischenbericht.
07.08.2007: Der Startschuss für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2007/2008 ist gefallen ist. Die Homepage ist neu gestaltet und für alle Interessierten zugänglich. Bitte schauen Sie doch mal auf folgende Webseite: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de
04.08.2007: Eine Datenbank für Lehrkräfte zur Unterrichtsvertretung ist seit gestern online. Schulen, die sich am Verfahren der Personalkostenbudgetierung beteiligen (auch die Wald-Oberschule), können auf Bewerber aus dieser Datenbank zurückgreifen; das teilt die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung kürzlich mit.
Foto: Relief an einer Münchner Fassade, Nähe Viktualienmarkt
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02.08.2007: Die Jahresberichte der Wald-Oberschule hat er vom ersten bis zum zuletzt erschienenen Band mit Interesse gelesen und jeweils in einer kürzeren oder längeren Rezension in der Zeitschrift "Latein und Griechisch in Berlin und Brandenburg" darauf hingewiesen, die er wiederum 25 Jahre redigiert und mitherausgegeben hat: Prof. Dr. Eckart Mensching, Klassischer Philologe an der Technischen Universität Berlin. Er hat sich um die Zusammenarbeit von Universität und Schule in Berlin verdient gemacht, seine Studenten haben ihn als integren, ihnen immer sehr zugewandten Hochschullehrer geschätzt. Eckart Mensching ist siebzigjährig am 21. Juli 2007 in Berlin gestorben.
01.08.2007: Nach den Sommerferien wird es für die Schüler ernst: Rechtschreibfehler werden ausnahmslos angestrichen, die Übergangsfrist nach der erneuten Reform der Rechtschreibung ist mit dem heutigen Tag vorbei. Im vergangenen Jahr wurden veraltete Schreibweisen nichts als Fehler gewertet (siehe Themenseite Rechtschreibreform in der ZEIT - oder die wichtigsten Rechtschreibregeln nach dem DUDEN).
29.07.2007: Bei den Deutschen Meisterschaften im Springreiten teilten sich zwei ehemalige Waldschülerinnen den 4. Platz. Myléne (mit Countess) und Mynou Diederichsmeier (mit Remus) absolvierten in Gera, wo an diesem Wochenende die Meisterschaften im Springen und in der Dressur ausgetragen wurden, drei Umläufe mit jeweils nur einem Springfehler, der dann freilich verhinderte, dass sie im Stechen um einen Platz auf dem Treppchen reiten durften, auf dem Myléne bereits dreimal stand, 2002 als Deutsche Meisterin. Glückwunsch den beiden und Daumendrücken für weitere Erfolge! (Ergebnisse in der FAZ vom 30.07.2007, S. 25).
Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2006/2007
(Juli 2007 / Juni 2007 )